
die Belehrung
Eine Ermahnung oder Unterweisung, oft mit moralischem oder korrigierendem Unterton. Kann als aufdringlich oder herablassend empfunden werden.
Ich brauche jetzt keine Belehrung, ich weiß selbst, dass das ein Fehler war.
Belehrung
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Eine Ermahnung oder Unterweisung, oft mit moralischem oder korrigierendem Unterton. Kann als aufdringlich oder herablassend empfunden werden.
Ich brauche jetzt keine Belehrung, ich weiß selbst, dass das ein Fehler war.

Eine formelle, oft rechtliche Aufklärung über Rechte und Pflichten in einem bestimmten Verfahren, zum Beispiel bei der Polizei oder vor Gericht.
Vor der Vernehmung erfolgte die Belehrung über das Recht, die Aussage zu verweigern.

Jemandem aufzeigen oder beweisen, dass seine bisherige Annahme oder Meinung falsch war.
Ich dachte, die Aufgabe sei einfach, aber die Realität hat mich schnell eines Besseren belehrt.
„Die Belehrung“ ist das Substantiv zum Verb „belehren“, welches sich von „lehren“ (unterrichten) ableitet. Die Vorsilbe „be-“ deutet oft an, dass die Handlung auf eine Person gerichtet ist.
Er versuchte, mich über gesunde Ernährung zu belehren.
Im Alltag hat „Belehrung“ oft eine negative Konnotation. Es beschreibt eine Ermahnung, die als unerwünscht, von oben herab oder besserwisserisch empfunden wird.
Seine ständigen Belehrungen gehen mir auf die Nerven.
In dieser Bedeutung hat das Wort keine negative Konnotation. Es bezeichnet eine formelle und neutrale Aufklärung über Rechte und Pflichten, zum Beispiel bei der Polizei, vor Gericht oder beim Abschluss eines Vertrages.
Der Zeuge erhielt vor seiner Aussage eine rechtliche Belehrung.
Die Redewendung „jemanden eines Besseren belehren“ ist eine feste Struktur. Der Teil „eines Besseren“ ist ein Genitiv und bleibt immer unverändert. Die Wendung bedeutet, jemandem zu beweisen, dass er falsch lag.
Er glaubte nicht, dass ich es schaffe, aber ich habe ihn eines Besseren belehrt.
Aufklärung und Belehrung können beide wichtige Informationen vermitteln. Aufklärung erklärt vor allem Zusammenhänge oder mögliche Folgen, während Belehrung in einem formellen Verfahren über Rechte und Pflichten informiert. Geht es um Verständnis, passt eher Aufklärung; bei einer vorgeschriebenen Unterweisung eher Belehrung.

Vor der Befragung erhielt der Zeuge eine formelle Belehrung über seine Rechte und Pflichten.
Vor der Behandlung gab die Ärztin eine ausführliche Aufklärung über mögliche Risiken.