beruhen auf
Auf etwas basieren, sich auf etwas gründen oder etwas als Grundlage haben. Wird für Fakten, Geschichten, Prinzipien oder Annahmen verwendet.
Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.

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Auf etwas basieren, sich auf etwas gründen oder etwas als Grundlage haben. Wird für Fakten, Geschichten, Prinzipien oder Annahmen verwendet.
Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.

„Beruhen“ ist ein untrennbares Verb, das sich aus der Vorsilbe „be-“ und dem Verb „ruhen“ zusammensetzt. Die Bedeutung „basieren auf“ kommt von der Vorstellung, dass eine Sache auf einer anderen „ruht“.
Die Statue ruht auf einem massiven Steinsockel.
Das Verb „beruhen“ wird immer mit der Präposition „auf“ und dem Dativ verwendet. Eine Verbindung mit einem anderen Kasus oder einer anderen Präposition ist nicht korrekt.
Sein Erfolg beruht auf harter Arbeit und ein wenig Glück.
Die Redewendung „etwas auf sich beruhen lassen“ hat eine feste Struktur. „Etwas“ ist dabei das Akkusativobjekt des Verbs „lassen“. Sie bedeutet, ein Thema bewusst nicht weiter zu diskutieren.
Wir waren uns uneinig, aber wir haben es dann auf sich beruhen lassen.
„abschließen“ und „etwas auf sich beruhen lassen“ können beide bedeuten, dass man sich nicht weiter mit einer Sache beschäftigt. „abschließen“ klingt oft endgültiger: Man beendet ein Projekt, ein Thema oder auch ein schwieriges Erlebnis innerlich. „etwas auf sich beruhen lassen“ benutzt man eher, wenn man einen Streit, eine Frage oder ein Problem nicht weiter verfolgt. Es bedeutet nicht unbedingt, dass alles wirklich verarbeitet ist. Es heißt eher: Man lässt es jetzt dabei.

Wegen der langen Diskussion lassen wir das Thema heute auf sich beruhen.
Nach der letzten Besprechung hat das Team das Projekt endlich abgeschlossen.