bescheiden
Nicht mit den eigenen Leistungen oder Fähigkeiten prahlend; zurückhaltend in Bezug auf die eigene Person.
Obwohl er ein weltberühmter Wissenschaftler ist, ist er immer bescheiden geblieben.

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Nicht mit den eigenen Leistungen oder Fähigkeiten prahlend; zurückhaltend in Bezug auf die eigene Person.
Obwohl er ein weltberühmter Wissenschaftler ist, ist er immer bescheiden geblieben.

Wenn „bescheiden“ eine Person beschreibt, bedeutet es, dass sie nicht prahlt. Wenn es eine Sache beschreibt (z.B. Gehalt, Erfolg, Mahlzeit), bedeutet es, dass diese klein oder einfach ist.
Sie ist eine sehr bescheidene Person und spricht nie über ihre Erfolge.
Um den Charakter einer Person zu beschreiben, wird „bescheiden“ oft in Wendungen wie „ein bescheidener Mensch sein“ oder „bescheiden bleiben“ verwendet.
Trotz seines Reichtums ist er immer ein bescheidener Mann geblieben.
Wenn es um den Lebensstil geht, wird „bescheiden“ oft mit Verben wie „leben“ oder Nomen wie „Ansprüche“ kombiniert, z.B. „bescheiden leben“ oder „bescheidene Ansprüche haben“.
Meine Großeltern haben immer sehr bescheiden gelebt und waren trotzdem glücklich.
In der Bedeutung „gering“ oder „klein“ wird „bescheiden“ oft als höfliche, indirekte Umschreibung für „wenig“ oder „nicht sehr gut“ verwendet.
Der Gewinn des Unternehmens war dieses Jahr eher bescheiden.
„einfach“ und „bescheiden“ können beide beschreiben, dass etwas nicht groß, teuer oder luxuriös ist. „einfach“ beschreibt oft Dinge, Orte oder den Stil: ohne besondere Ausstattung oder Schmuck. „bescheiden“ beschreibt oft eine Person oder ihre Ansprüche: Sie braucht nicht viel und verlangt nicht viel. Es kann auch eine kleine Menge oder geringe Qualität meinen. Ein einfaches Zimmer ist schlicht eingerichtet. Eine bescheidene Person ist mit wenig zufrieden.

Nach dem Erfolg bleibt sie bescheiden und spricht kaum über ihre Leistung.
Die Chefin bucht ein einfaches Hotel, weil der Termin nur eine Nacht dauert.