
demütig
Bescheiden und zurückhaltend im Auftreten, ohne Stolz oder Arroganz. Es beschreibt eine Haltung, bei der man die eigene Bedeutung nicht überschätzt.
Trotz seines großen Erfolgs blieb der Wissenschaftler stets demütig und dankbar.
Loading your saved state.

Bescheiden und zurückhaltend im Auftreten, ohne Stolz oder Arroganz. Es beschreibt eine Haltung, bei der man die eigene Bedeutung nicht überschätzt.
Trotz seines großen Erfolgs blieb der Wissenschaftler stets demütig und dankbar.

Sich unterwürfig oder ergeben zeigend, oft aus einer Position der Schwäche oder aus Ehrerbietung heraus.
Der Bittsteller verbeugte sich demütig vor dem König und bat um Gnade.
Das Adjektiv „demütig“ leitet sich vom Nomen „die Demut“ ab, was „Bescheidenheit“ oder „Ergebenheit“ bedeutet. Wenn Sie das Nomen kennen, können Sie die Bedeutung des Adjektivs leichter erschließen.
Sie nahm den Preis mit großer Demut entgegen.
Die Bedeutung von „demütig“ hängt stark vom Kontext ab. In Verbindung mit Erfolg oder Dankbarkeit ist es positiv (bescheiden). In Situationen mit klarer Hierarchie oder Machtgefälle kann es auch negativ oder unterwürfig klingen.
Er nahm die Auszeichnung demütig entgegen.
In seiner positiven Bedeutung beschreibt „demütig“ oft eine bewusste Haltung. Typische Formulierungen sind „demütig bleiben“, „demütig sein“ oder „eine demütige Haltung zeigen“.
Er ist trotz seines Reichtums ein sehr demütiger Mensch geblieben.
Bescheiden und demütig beschreiben beide eine Person ohne Überheblichkeit. Bescheiden bezeichnet meist neutral, dass jemand die eigenen Leistungen nicht hervorhebt. Demütig wirkt stärker und betont eine innere Haltung, bei der jemand die eigene Bedeutung bewusst nicht überschätzt.

Lea nahm den Preis demütig entgegen und betonte, wie klein ihr eigener Anteil war.
Lea nahm den Preis bescheiden entgegen und lobte ihr Team.