mager
Sehr dünn, mit wenig Körperfett. Bezieht sich auf Personen oder Tiere.
Nach seiner langen Krankheit war er sehr mager geworden.

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Sehr dünn, mit wenig Körperfett. Bezieht sich auf Personen oder Tiere.
Nach seiner langen Krankheit war er sehr mager geworden.

Die Bedeutung von „mager“ hängt stark vom Substantiv ab, das es beschreibt. Bei Personen und Tieren bedeutet es „dünn“, bei Lebensmitteln „fettarm“ und bei Ergebnissen oder Mengen „gering“ oder „unzureichend“.
Der Streuner war ein magerer Hund.
Wenn „mager“ eine Person beschreibt, hat es oft eine leicht negative oder besorgte Konnotation. Es impliziert meist, dass jemand untergewichtig oder ungesund dünn ist.
Der Arzt sagte, der Patient sei zu mager und müsse zunehmen.
Im Zusammenhang mit Ernährung wird „mager“ häufig mit bestimmten Lebensmitteln kombiniert. Typisch sind „mageres Fleisch“, „magerer Joghurt“, „Magerquark“ oder „magere Milch“.
Zum Frühstück esse ich gerne Magerquark mit Früchten.
In der übertragenen Bedeutung wird „mager“ oft für abstrakte Dinge verwendet. Häufige Kombinationen sind „eine magere Ernte“, „ein mageres Gehalt“ oder „ein mageres Ergebnis“.
Mit einem so mageren Lohn kann man kaum eine Familie ernähren.
„knapp“ und „mager“ können beide ausdrücken, dass von etwas wenig vorhanden ist. „knapp“ sagt vor allem, dass die Menge gerade so reicht oder fast nicht reicht, zum Beispiel Geld, Zeit oder Platz. „mager“ klingt in der übertragenen Bedeutung oft negativer: Es meint, dass ein Ergebnis, ein Angebot oder eine Menge enttäuschend gering ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „wenig“ bedeuten können. Als Orientierung: Bei Ressourcen wie Zeit oder Geld ist „knapp“ sehr natürlich; bei schwachen Ergebnissen oder schlechten Angeboten passt oft „mager“.

Die Ausbeute auf dem Flohmarkt war mager: Ich habe nur ein altes Buch gefunden.
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