
beibehalten
Etwas so lassen, wie es ist; eine Gewohnheit, Regel, einen Zustand oder eine Richtung nicht ändern.
Wir haben beschlossen, die bisherige Strategie auch im nächsten Jahr beizubehalten.
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Etwas so lassen, wie es ist; eine Gewohnheit, Regel, einen Zustand oder eine Richtung nicht ändern.
Wir haben beschlossen, die bisherige Strategie auch im nächsten Jahr beizubehalten.
„Beibehalten“ ist ein trennbares Verb. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „bei“ am Ende des Satzes. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Trotz der Kritik behält der Trainer seine Taktik bei.
Wenn du den Infinitiv mit „zu“ bildest, steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb: „beizubehalten“. Dies ist typisch für trennbare Verben.
Er versucht, seine positive Einstellung auch in schwierigen Zeiten beizubehalten.
Dieses Verb wird oft mit abstrakten Nomen im Akkusativ verwendet. Typische Beispiele sind „einen Kurs beibehalten“, „eine Gewohnheit beibehalten“ oder „eine Regelung beibehalten“.
Die Firma wird den eingeschlagenen Sparkurs beibehalten.
„Beibehalten“ gehört eher zur formellen oder Schriftsprache. Man findet es häufig in offiziellen Mitteilungen, Berichten oder in der Politik.
Die Regierung hat angekündigt, die aktuellen Maßnahmen beizubehalten.
Erhalten und beibehalten können sich auf etwas bereits Bestehendes beziehen. Erhalten betont, dass es durch Schutz oder Pflege nicht verfällt oder verloren geht. Beibehalten bedeutet, dass man sich bewusst gegen eine Änderung entscheidet und den bisherigen Zustand weiterführt.

Beim Umbau behalten wir die bisherige Fassade unverändert bei.
Wir erhalten die alte Fassade durch sorgfältige Reparaturen.