beschenken
Einer Person ein oder mehrere Geschenke machen, oft zu einem besonderen Anlass. Es betont den Akt des Gebens und die Freude, die man jemandem bereiten möchte.
Zu Weihnachten werden die Kinder reichlich beschenkt.

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Einer Person ein oder mehrere Geschenke machen, oft zu einem besonderen Anlass. Es betont den Akt des Gebens und die Freude, die man jemandem bereiten möchte.
Zu Weihnachten werden die Kinder reichlich beschenkt.

Die Vorsilbe „be-“ verändert den Satzbau. Anders als bei „schenken“ (jemandem etwas schenken) wird die Person, die die Geschenke erhält, bei „beschenken“ zum direkten Akkusativobjekt.
Meine Tante hat mich reichlich beschenkt.
Wenn man das Geschenk selbst nennen möchte, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur ist: jemanden (Akkusativ) mit etwas (Dativ) beschenken.
Er beschenkte seine Frau mit einer wunderschönen Kette.
Das Verb „beschenken“ wird sehr häufig im Passiv verwendet, um auszudrücken, dass jemand Geschenke bekommt. Dabei steht die beschenkte Person im Subjekt.
An seinem Geburtstag wurde er von allen mit Glückwünschen beschenkt.
„überraschen“ und „beschenken“ können beide bedeuten, dass man jemandem eine Freude macht. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: „beschenken“ heißt, dass man einer Person ein Geschenk gibt. „überraschen“ betont, dass etwas unerwartet kommt. Das kann ein Geschenk sein, muss es aber nicht. Man kann jemanden also mit einem Geschenk überraschen, aber nicht jede Überraschung ist ein Geschenk. Verwechseln kann man die Wörter besonders bei Geburtstagen oder Feiern: Wenn das Geben wichtig ist, passt „beschenken“ besser; wenn das Unerwartete wichtig ist, passt „überraschen“ besser.

Zum Geburtstag beschenken die Kinder ihre Mutter mit Blumen und einem Fotoalbum.
Am Abend habe ich meine Familie mit einem selbst gemachten Video überrascht.