schenken
Jemandem etwas als Geschenk geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Ich schenke meiner Mutter zum Geburtstag immer Blumen.

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Jemandem etwas als Geschenk geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Ich schenke meiner Mutter zum Geburtstag immer Blumen.

Wenn man jemandem etwas schenkt, steht die Person, die das Geschenk erhält, im Dativ und die Sache, die geschenkt wird, im Akkusativ. Das Muster ist: Subjekt (Nominativ) + schenkt + Person (Dativ) + Sache (Akkusativ).
Er schenkt seiner Freundin einen Ring.
In der Bedeutung „auf etwas verzichten“ wird „schenken“ reflexiv mit Dativ verwendet: „sich etwas schenken“. Das bedeutet, man tut sich selbst den Gefallen, etwas nicht zu tun.
Die lange Diskussion können wir uns schenken; wir sind uns ja einig.
Die Wendung „sich etwas schenken“ im Sinne von „auf etwas verzichten“ ist umgangssprachlich. Sie wird häufig in alltäglichen Gesprächen verwendet.
Den Abwasch schenke ich mir heute und mache ihn morgen früh.
Diese Bedeutung wird fast ausschließlich für das Einschenken von Getränken, insbesondere von alkoholischen wie Wein oder Bier, in ein Trinkgefäß verwendet.
Kannst du mir bitte noch etwas Wasser schenken?
„geben“ und „schenken“ können beide bedeuten, dass jemand einer anderen Person etwas überlässt. „geben“ ist allgemeiner und sagt nur, dass etwas zu einer anderen Person kommt. „schenken“ bedeutet genauer, dass es ein Geschenk ist und keine Gegenleistung erwartet wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Geschenk auch gegeben wird. Wenn du den Geschenk-Charakter betonen willst, nimm „schenken“; sonst reicht oft „geben“.

Zum Abschied schenkt sie ihrer Lehrerin eine kleine Pflanze.
Sie gibt ihrem Bruder den Schlüssel, weil sie früher gehen muss.