der Beschuss
Das intensive und wiederholte Schießen auf ein Ziel mit Schusswaffen, insbesondere mit Artillerie oder Maschinengewehren.
Die Festung geriet unter schweren Beschuss durch die feindliche Armee.

Beschuss
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Das intensive und wiederholte Schießen auf ein Ziel mit Schusswaffen, insbesondere mit Artillerie oder Maschinengewehren.
Die Festung geriet unter schweren Beschuss durch die feindliche Armee.

„Der Beschuss“ ist das Substantiv zum Verb „beschießen“. Die Vorsilbe „be-“ drückt aus, dass die Handlung (das Schießen) auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist.
Die Soldaten beschossen die feindliche Stellung.
Die übertragene Bedeutung wird fast ausschließlich in den festen Wendungen „unter Beschuss stehen“ oder „unter Beschuss geraten“ verwendet. Diese bedeuten, dass jemand stark kritisiert wird.
Wegen seiner Entscheidung geriet der Minister unter heftigen Beschuss.
Im militärischen Kontext wird „Beschuss“ oft mit Adjektiven wie „schwer“, „heftig“ oder „ständig“ kombiniert. Eine typische Präposition ist „unter“ (unter Beschuss).
Die Stadt lag tagelang unter ständigem Beschuss.
„die Kritik“ und „der Beschuss“ können im übertragenen Sinn beide negative Reaktionen auf jemanden oder etwas meinen. „Kritik“ ist das normale Wort für negative Rückmeldung oder Einwände. „Beschuss“ benutzt man meist in festen Wendungen wie „unter Beschuss geraten“ oder „unter Beschuss stehen“. Dann meint es viele heftige Angriffe, Fragen oder Vorwürfe auf einmal. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Beschuss“ hier bildlich auch Kritik meint. Aber „Beschuss“ klingt stärker und dramatischer als „Kritik“.

Der Minister steht wegen seiner Entscheidung weiter unter Beschuss.
Nach dem Fehler nahm Elif die Kritik ruhig an.