
beunruhigen
Bei jemandem Unruhe, Sorge oder Angst auslösen.
Die Nachricht von dem Unfall hat mich tief beunruhigt.
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Bei jemandem Unruhe, Sorge oder Angst auslösen.
Die Nachricht von dem Unfall hat mich tief beunruhigt.

Sich Sorgen machen; in einen Zustand der Unruhe oder Angst geraten.
Du musst dich nicht beunruhigen, ich bin bald wieder zu Hause.
Das Verb leitet sich vom Substantiv „die Unruhe“ ab. Die Vorsilbe „be-“ und die Endung „-igen“ machen daraus ein Verb, das „Unruhe verursachen“ bedeutet.
Seine späte Ankunft verursachte große Unruhe.
Achten Sie auf den Unterschied zwischen der transitiven und reflexiven Verwendung. Transitiv beunruhigt etwas eine Person (Akkusativ), reflexiv macht sich eine Person (Nominativ) selbst Sorgen.
Sein seltsames Verhalten beunruhigt mich. (transitiv)
„Beunruhigen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Sie hat sich wegen der schlechten Nachrichten sehr beunruhigt.
Wenn etwas eine Person beunruhigt, ist das Subjekt oft ein abstraktes Konzept oder eine Information. Typisch sind: „eine Nachricht“, „ein Geräusch“, „die Stille“, „eine Entwicklung“ oder „das Verhalten“.
Die plötzliche Stille im Haus beunruhigte ihn mehr als der Lärm zuvor.
Eine Nachricht beschäftigt jemanden, wenn sie ihn gedanklich nicht loslässt; dabei muss er nicht unbedingt Angst haben. Sie beunruhigt ihn, wenn sie ausdrücklich Unruhe, Sorge oder Angst auslöst. Für die klare emotionale Reaktion passt daher beunruhigen besser.

Die Nachricht über die geplante Änderung beunruhigt ihn, weil er um seine Stelle fürchtet.
Die Nachricht über die geplante Änderung beschäftigt ihn noch immer.