bergauf
Beschreibt eine Bewegung oder Richtung auf einen Berg oder Hügel hinauf; nach oben an einem Anstieg.
Die letzte Etappe der Wanderung führte steil bergauf.

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Beschreibt eine Bewegung oder Richtung auf einen Berg oder Hügel hinauf; nach oben an einem Anstieg.
Die letzte Etappe der Wanderung führte steil bergauf.

Das Wort setzt sich aus „Berg“ und „auf“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich eine Bewegung „auf einen Berg“ hinauf, was die Bedeutung sehr anschaulich macht.
Wir müssen noch etwa einen Kilometer bergauf gehen.
Als Adverb steht „bergauf“ meist am Ende eines Satzes oder Teilsatzes und beschreibt die Richtung einer Handlung. Es kann aber auch allein als Antwort auf eine „Wohin?“-Frage stehen.
Die Straße führt hier steil bergauf.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie fast immer an der festen Wendung „es geht bergauf“. Das Subjekt ist dabei „es“ oder ein abstraktes Konzept wie „die Wirtschaft“ oder „meine Karriere“.
Nach der Krise geht es mit der Wirtschaft langsam wieder bergauf.
In der wörtlichen Bedeutung wird „bergauf“ oft mit Verben der Bewegung kombiniert. Typisch sind „bergauf gehen“, „bergauf fahren“, „bergauf steigen“ und „bergauf radeln“.
Mit dem E-Bike kann man viel leichter bergauf fahren.
„hinauf“ und „bergauf“ können beide eine Bewegung nach oben beschreiben. „hinauf“ ist allgemeiner und passt zu Treppen, Leitern, Etagen, Hügeln oder anderen höheren Orten. „bergauf“ passt besonders, wenn es um einen Anstieg geht, zum Beispiel auf einer Straße, einem Weg oder an einem Berg. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nach oben meinen. Wenn wirklich ein Weg oder Gelände ansteigt, klingt „bergauf“ sehr natürlich. In anderen Situationen ist „hinauf“ oft genauer.

Beim Wandern wird Paul schnell müde, weil der Weg lange bergauf geht.
Der Hausmeister trägt die Kiste die Treppe hinauf.