
bergauf
Beschreibt eine Bewegung oder Richtung auf einen Berg oder Hügel hinauf; nach oben an einem Anstieg.
Die letzte Etappe der Wanderung führte steil bergauf.
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Beschreibt eine Bewegung oder Richtung auf einen Berg oder Hügel hinauf; nach oben an einem Anstieg.
Die letzte Etappe der Wanderung führte steil bergauf.

Sich im übertragenen Sinne verbessern oder eine positive Entwicklung nehmen, zum Beispiel in wirtschaftlicher oder persönlicher Hinsicht.
Nach ein paar schwierigen Monaten geht es für die Firma endlich wieder bergauf.
Das Wort setzt sich aus „Berg“ und „auf“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich eine Bewegung „auf einen Berg“ hinauf, was die Bedeutung sehr anschaulich macht.
Wir müssen noch etwa einen Kilometer bergauf gehen.
Als Adverb steht „bergauf“ meist am Ende eines Satzes oder Teilsatzes und beschreibt die Richtung einer Handlung. Es kann aber auch allein als Antwort auf eine „Wohin?“-Frage stehen.
Die Straße führt hier steil bergauf.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie fast immer an der festen Wendung „es geht bergauf“. Das Subjekt ist dabei „es“ oder ein abstraktes Konzept wie „die Wirtschaft“ oder „meine Karriere“.
Nach der Krise geht es mit der Wirtschaft langsam wieder bergauf.
In der wörtlichen Bedeutung wird „bergauf“ oft mit Verben der Bewegung kombiniert. Typisch sind „bergauf gehen“, „bergauf fahren“, „bergauf steigen“ und „bergauf radeln“.
Mit dem E-Bike kann man viel leichter bergauf fahren.
Hoch und bergauf können eine Bewegung an einem Anstieg beschreiben. Hoch steht dabei meist zusammen mit der genannten Strecke, etwa „den Berg hoch“. Bergauf bezeichnet die ansteigende Richtung selbst und braucht keine solche Ergänzung.

Wir gehen auf dem steilen Weg langsam bergauf.
Wir gehen den steilen Berg langsam hoch.