besiegeln
Etwas endgültig und verbindlich machen oder bestätigen, oft durch eine symbolische Handlung wie einen Handschlag, eine Unterschrift oder einen Kuss.
Mit ihrer Unterschrift besiegelten sie den Kaufvertrag für das Haus.

Loading your saved state.
Etwas endgültig und verbindlich machen oder bestätigen, oft durch eine symbolische Handlung wie einen Handschlag, eine Unterschrift oder einen Kuss.
Mit ihrer Unterschrift besiegelten sie den Kaufvertrag für das Haus.

Das Verb leitet sich von „das Siegel“ ab. Die Vorsilbe „be-“ drückt aus, dass man eine Handlung auf etwas anwendet. „Besiegeln“ bedeutet also wörtlich, etwas mit einem Siegel zu versehen, was die Endgültigkeit erklärt.
Der Notar besiegelte das Dokument offiziell.
„Besiegeln“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er besiegelt den Vertrag.
In der übertragenen Bedeutung wird „besiegeln“ oft mit abstrakten Nomen wie „Vertrag“, „Abkommen“, „Schicksal“, „Sieg“ oder „Niederlage“ kombiniert. Die Handlung dazu wird oft mit „mit“ ausgedrückt.
Mit einem Handschlag besiegelten sie die Abmachung.
Die wörtliche Bedeutung, ein Dokument mit einem Wachssiegel zu verschließen, ist heute selten. Man findet sie hauptsächlich in historischen Texten oder Filmen. Achte auf Wörter wie „Wachs“, „Ring“ oder „Brief“.
Im Mittelalter besiegelte man wichtige Briefe mit heißem Wachs.
„bestätigen“ und „besiegeln“ können beide bedeuten, dass etwas gültig oder sicher gemacht wird. „bestätigen“ benutzt man oft, wenn man sagt oder schreibt, dass eine Information, ein Termin oder eine Vereinbarung stimmt. „besiegeln“ klingt stärker: Etwas wird endgültig und verbindlich gemacht, oft durch eine Unterschrift, einen Handschlag oder eine andere klare Handlung. Im Alltag ist „bestätigen“ viel neutraler. „besiegeln“ passt eher, wenn ein Abschluss oder eine wichtige Entscheidung betont wird.

Mit ihrer Unterschrift besiegeln die Partner den neuen Vertrag.
Nach dem Gespräch bestätigt sie den Termin per E-Mail.