der Besitz
Die Gesamtheit der Dinge, die einer Person gehören; das Eigentum oder Vermögen.
Nach dem Brand war ihr gesamter Besitz vernichtet.

Besitz
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Die Gesamtheit der Dinge, die einer Person gehören; das Eigentum oder Vermögen.
Nach dem Brand war ihr gesamter Besitz vernichtet.

Das Nomen „der Besitz“ ist eng mit dem Verb „besitzen“ und der Person „der Besitzer“ verwandt. Wenn Sie eines dieser Wörter kennen, können Sie die anderen leichter verstehen und verwenden.
Er besitzt mehrere Immobilien in der Stadt.
Die Wendung „etwas in Besitz nehmen“ ist sehr gebräuchlich und bedeutet, die Kontrolle über etwas zu übernehmen. Das Nomen nach „nehmen“ steht dabei immer im Akkusativ.
Nach der Renovierung konnte die Familie ihr neues Haus endlich in Besitz nehmen.
Wenn es um das Vermögen einer Person geht, wird „Besitz“ oft mit Adjektiven wie „privat“, „fest“ oder „gesamter“ kombiniert. Eine häufige Wendung ist auch „in den Besitz von etwas gelangen“.
Durch die Erbschaft gelangte er in den Besitz eines wertvollen Gemäldes.
In einem juristischen Kontext beschreibt „Besitz“ die tatsächliche Kontrolle über eine Sache, was nicht immer dasselbe ist wie das rechtliche Eigentum. Ein Mieter hat zum Beispiel eine Wohnung in seinem Besitz.
Der Finder des Schmucks hatte ihn zwar im Besitz, war aber nicht der Eigentümer.
„die Sache“ und „der Besitz“ können beide mit Dingen zu tun haben, die jemand hat. „Sache“ ist aber viel allgemeiner und alltäglicher. Im Plural meint „Sachen“ oft persönliche Dinge wie Kleidung, Tasche oder Schlüssel. „Besitz“ meint eher alles, was jemandem gehört, oft zusammen als Eigentum oder Vermögen. Das Wort klingt formeller und passt auch in rechtlichen Zusammenhängen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide über Dinge sprechen. Als einfache Orientierung gilt: Für einzelne oder persönliche Dinge sagt man meistens „Sachen“, für Eigentum insgesamt eher „Besitz“.

Nach dem Umzug hat Max seinen ganzen Besitz neu geordnet.
Im Zug passt Frau Becker gut auf ihre Sachen auf.