die Bestrafung
Eine negative Konsequenz oder Sanktion, die als Reaktion auf ein Fehlverhalten, einen Regelverstoß oder ein Verbrechen verhängt wird.
Als Bestrafung für das Zuspätkommen musste er nachsitzen.

Bestrafung
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Eine negative Konsequenz oder Sanktion, die als Reaktion auf ein Fehlverhalten, einen Regelverstoß oder ein Verbrechen verhängt wird.
Als Bestrafung für das Zuspätkommen musste er nachsitzen.

Das Wort ist vom Verb „bestrafen“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ verwandelt das Verb in ein feminines Nomen, ein sehr häufiges Muster im Deutschen.
Die schnelle Bestrafung des Schuldigen war ihm wichtig.
Die Präposition „für“ (+ Akkusativ) nennt den Grund der Bestrafung. Mit „als“ (+ Nominativ) wird die Art der Strafe beschrieben.
Er bekam eine Strafe für das Falschparken.
Häufige Verben in Verbindung mit „Bestrafung“ sind „einer Bestrafung entgehen“ (to escape), „eine Bestrafung fürchten“ (to fear) oder „eine Bestrafung verhängen“ (to impose).
Der Dieb konnte seiner Bestrafung nicht entgehen.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie oft an wertenden Adjektiven wie „gerecht“ oder „verdient“. Hier geht es nicht um eine offizielle Strafe, sondern um eine Art Schicksal.
Dass er jetzt im Stau steht, ist die verdiente Bestrafung dafür, dass er so spät losgefahren ist.
„die Strafe“ und „die Bestrafung“ beziehen sich beide auf eine negative Reaktion auf falsches Verhalten. „Strafe“ meint meist die konkrete Folge selbst: zum Beispiel Geld zahlen, Hausarrest bekommen oder eine andere Maßnahme. „Bestrafung“ meint eher den Vorgang oder die Handlung, dass jemand bestraft wird. Das Wort klingt oft allgemeiner oder formeller. Lernende verwechseln die Wörter, weil sie im Inhalt sehr nah sind. Praktisch hilft: Man bekommt eine Strafe, aber man spricht über die Bestrafung als Handlung oder Methode.

Die Bestrafung des Schülers war zu hart, weil er nur einmal zu spät kam.
Nach der Arbeit muss Tom die Strafe bezahlen, weil er falsch geparkt hat.