
bewirtschaften
Landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Flächen planmäßig nutzen und bearbeiten, um einen Ertrag zu erzielen.
Die Familie bewirtschaftet den Bauernhof schon in der fünften Generation.
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Landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Flächen planmäßig nutzen und bearbeiten, um einen Ertrag zu erzielen.
Die Familie bewirtschaftet den Bauernhof schon in der fünften Generation.

Eine Immobilie oder ein Gebäude verwalten, instand halten und für dessen Betrieb sorgen.
Die Hausverwaltung ist dafür zuständig, das gesamte Mietshaus zu bewirtschaften.

Eine Gaststätte, ein Hotel oder eine Hütte betreiben und Gäste mit Speisen und Getränken versorgen.
Die Almhütte wird nur in den Sommermonaten bewirtschaftet.
„Bewirtschaften“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „wirtschaften“ verbunden.
Er hat den Hof seiner Eltern übernommen und bewirtschaftet ihn jetzt.
Das Verb „bewirtschaften“ ist transitiv, das heißt, es benötigt immer ein Akkusativobjekt. Man bewirtschaftet immer ETWAS.
Welche Firma bewirtschaftet dieses Bürogebäude?
Die genaue Bedeutung von „bewirtschaften“ erkennen Sie am Objekt. Bezieht es sich auf Land (z.B. „einen Hof“), geht es um Landwirtschaft. Bezieht es sich auf ein Gebäude („ein Haus“), geht es um Verwaltung. Bezieht es sich auf eine Gastronomie („eine Hütte“), geht es um das Betreiben.
Ein Bauer bewirtschaftet seine Felder.
Im landwirtschaftlichen Kontext wird „bewirtschaften“ oft mit diesen Nomen kombiniert: einen Bauernhof, Land, Felder, einen Acker oder einen Wald bewirtschaften.
Viele Bauern bewirtschaften ihr Land nach ökologischen Prinzipien.
Beide Wörter können den laufenden Betrieb eines Hotels oder einer Gaststätte bezeichnen. „Betreiben“ meint allgemein, dass man den Betrieb leitet und am Laufen hält, während „bewirtschaften“ zusätzlich die Versorgung der Gäste mit Speisen und Getränken hervorhebt. Verwende „betreiben“ für den allgemeinen Betrieb und „bewirtschaften“ bei diesem Versorgungsaspekt.

Die Familie bewirtschaftet im Sommer eine Hütte und versorgt dort die Wanderer mit Essen.
Die Familie betreibt seit vielen Jahren ein kleines Hotel am See.