
bebauen
Auf einem Grundstück oder einer Fläche Gebäude errichten.
Die Gemeinde plant, das freie Feld am Ortsrand zu bebauen.
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Auf einem Grundstück oder einer Fläche Gebäude errichten.
Die Gemeinde plant, das freie Feld am Ortsrand zu bebauen.

Landwirtschaftlich nutzen, indem man Pflanzen anbaut.
Der Bauer bebaut seine Felder jedes Jahr mit Mais und Weizen.
Das Verb „bebauen“ hat die untrennbare Vorsilbe „be-“. Diese Vorsilbe macht aus dem Verb „bauen“ ein transitives Verb, das sich direkt auf ein Objekt bezieht, nämlich die Fläche, auf der gebaut oder angebaut wird.
Die Stadt möchte das gesamte Ufer neu bebauen.
„Bebauen“ braucht immer ein Akkusativobjekt. Dieses Objekt ist die Fläche, die bearbeitet wird, also zum Beispiel ein Grundstück, ein Feld oder ein Acker.
Der Landwirt bebaut den Acker hinter seinem Haus.
Ob „bebauen“ „Gebäude errichten“ oder „Pflanzen anbauen“ bedeutet, erkennen Sie am Kontext. Geht es um Architektur, Städte oder Grundstücke, ist die erste Bedeutung gemeint. Geht es um Landwirtschaft, Felder oder Pflanzen, ist die zweite gemeint.
Dieses Gebiet darf nicht bebaut werden, da es ein Naturschutzgebiet ist.
In der landwirtschaftlichen Bedeutung wird oft die Präposition „mit“ verwendet, um zu sagen, welche Pflanzen angebaut werden. Die Pflanze steht dann im Dativ.
Dieses Jahr bebauen wir das Feld mit Sonnenblumen.
Bauen richtet den Blick auf das entstehende Gebäude oder auf die Bautätigkeit. Bebauen richtet den Blick auf das Grundstück oder die Fläche, auf der Gebäude entstehen; diese Fläche steht direkt als Objekt. Deshalb baut man ein Haus, aber man bebaut ein Grundstück.

Die Familie bebaut das Grundstück mit einem Haus.
Die Familie baut auf dem Grundstück ein Haus.