Eine Musikrichtung, die ihren Ursprung in der afroamerikanischen Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts hat und oft von Melancholie, Leid und Hoffnung handelt.
beispiel
Er spielt Gitarre in einer Band, die sich auf klassischen Chicago Blues spezialisiert hat.
Tipps
Herkunft des Wortes
„Blues“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen. Es wird im Deutschen sowohl für die Musikrichtung als auch für das Gefühl der Traurigkeit verwendet, genau wie im Englischen „the blues“.
BEISPIEL
Das Wort „Blues“ kommt aus der afroamerikanischen Kultur.
Typische Verbindungen
Wenn es um Musik geht, wird „Blues“ oft mit Verben wie „hören“, „spielen“ oder „singen“ kombiniert. Es kann auch Teil von zusammengesetzten Wörtern sein, wie „Blues-Musiker“ oder „Blues-Festival“.
BEISPIEL
Am Wochenende gehen wir auf ein Blues-Konzert.
Feste Wendung
Um Niedergeschlagenheit auszudrücken, wird die feste und umgangssprachliche Wendung „den Blues haben“ benutzt. Das Verb „haben“ und der Artikel „den“ sind dabei feste Bestandteile.
BEISPIEL
Heute habe ich irgendwie den Blues und keine Lust auf gar nichts.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Blues vs Jazz
„der Jazz“ und „der Blues“ sind beide Musikrichtungen mit Wurzeln in der afroamerikanischen Kultur. Sie können ähnlich klingen und werden deshalb leicht verwechselt. „Jazz“ betont oft Improvisation, besondere Harmonien und einen swingenden Rhythmus. „Blues“ klingt oft einfacher aufgebaut und ist stark mit Gefühlen wie Melancholie, Leid und Hoffnung verbunden. Wenn es um freie Solos und komplexere Musik geht, passt „Jazz“ eher. Wenn die Stimmung traurig oder sehnsüchtig ist und die Musik klar aus der Blues-Tradition kommt, ist „Blues“ genauer.
Blues
Nach dem langen Arbeitstag hört Paul gern Blues, weil die Musik ruhig und ehrlich klingt.
Jazz
Im kleinen Club spielt die Band heute Abend modernen Jazz.