der Brei
Eine weiche, dickflüssige Speise aus gekochtem und oft zerkleinertem Getreide, Obst oder Gemüse.
Das Baby bekommt mittags einen Gemüsebrei.

Brei
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Eine weiche, dickflüssige Speise aus gekochtem und oft zerkleinertem Getreide, Obst oder Gemüse.
Das Baby bekommt mittags einen Gemüsebrei.

Das Wort „Brei“ wird fast immer im Singular verwendet, da es eine unzählbare Masse beschreibt. Die Pluralform „Breie“ ist sehr selten und wird nur benutzt, wenn man verschiedene Sorten meint.
Zum Frühstück esse ich gerne einen warmen Brei.
Die Redewendung „um den heißen Brei herumreden“ ist eine feste Struktur. Sie bedeutet, dass jemand das eigentliche Thema vermeidet und nicht direkt zur Sache kommt.
Bitte rede nicht um den heißen Brei herum und sag mir die Wahrheit.
Im Zusammenhang mit Essen wird „Brei“ oft als zweiter Teil eines zusammengesetzten Wortes verwendet, das die Zutat nennt. Typische Beispiele sind „Haferbrei“, „Grießbrei“ oder „Kartoffelbrei“.
Ein warmer Haferbrei mit Früchten ist ein gesundes Frühstück.
Wenn „Brei“ eine formlose Masse beschreibt, steht es oft in Verbindung mit Wörtern wie „Matsch“, „Schnee“ oder „Erde“. Es beschreibt dann eine unangenehme, zähe Konsistenz.
Nach dem Tauwetter war der Weg ein Brei aus Schnee und Schmutz.
„die Masse“ und „der Brei“ können beide etwas Weiches, Formloses und Matschiges beschreiben. „Masse“ ist dabei allgemeiner und neutraler. Man benutzt es für viele Stoffe, zum Beispiel Teig, Kleber oder Beton, wenn die Form nicht wichtig ist. „Brei“ klingt stärker nach etwas Dickflüssigem oder Matschigem und wird oft für Essen oder für etwas sehr weich Zerdrücktes benutzt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides keine feste Form hat. Praktisch gilt: Bei einem Stoff sagt man oft „Masse“, bei matschigem Essen oder sehr weichem Gemisch eher „Brei“.

Nach dem Kochen zerdrückt Lisa die Kartoffeln zu einem weichen Brei.
Die Masse aus Mehl und Wasser muss noch zehn Minuten ruhen.