sich brüsten mit
Stolz und oft überheblich mit einer eigenen Leistung oder einem Besitz prahlen; angeben.
Er brüstet sich damit, den größten Fisch gefangen zu haben.

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Stolz und oft überheblich mit einer eigenen Leistung oder einem Besitz prahlen; angeben.
Er brüstet sich damit, den größten Fisch gefangen zu haben.

Das Verb leitet sich von „die Brust“ ab. Es beschreibt bildlich, wie jemand stolz die Brust herausstreckt, um seine Überlegenheit zu zeigen.
Er brüstete sich vor allen mit seinem neuen, teuren Auto.
Dieses Verb ist immer reflexiv und wird mit einer festen Präposition verwendet. Die Struktur lautet: sich (Akkusativ) brüsten mit etwas (Dativ).
Sie brüstet sich mit ihren guten Noten.
Das Wort „sich brüsten“ hat eine negative Konnotation. Es bedeutet nicht nur, stolz zu sein, sondern auf eine arrogante und angeberische Weise zu prahlen.
Anstatt sich mit seinem Erfolg zu brüsten, blieb er bescheiden.
Wenn die Leistung in einem Satz beschrieben wird, verwendet man oft die Konstruktion „sich brüsten damit, dass ...“.
Der Sportler brüstet sich damit, dass er noch nie einen Wettkampf verloren hat.
„angeben“ und „sich brüsten mit“ bedeuten beide, dass jemand stolz und oft unangenehm über etwas spricht. „angeben“ ist sehr alltagssprachlich und kann sich auf Besitz, Aussehen, Wissen oder Erfolg beziehen. „sich brüsten mit“ klingt stärker und etwas gehobener; es wird meist mit „mit“ benutzt und betont eine überhebliche Haltung. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide Prahlen beschreiben. Im Alltag sagt man oft „angeben“, in formelleren oder kritischen Texten passt „sich brüsten mit“ gut.

Der Politiker brüstete sich mit seinen Erfolgen, obwohl viele Probleme noch ungelöst waren.
Beim Abendessen hat Paul wieder damit angegeben, wie viel Geld er verdient.