prahlen
Über die eigenen Leistungen, Besitztümer oder Fähigkeiten übertrieben und selbstgefällig sprechen, um andere zu beeindrucken; angeben.
Er prahlte ständig mit seinem neuen, teuren Auto.

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Über die eigenen Leistungen, Besitztümer oder Fähigkeiten übertrieben und selbstgefällig sprechen, um andere zu beeindrucken; angeben.
Er prahlte ständig mit seinem neuen, teuren Auto.

Wenn man sagen möchte, womit jemand prahlt, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Diese Struktur ist sehr typisch für das Verb.
Er prahlt ständig mit seinem großen Haus und seinem schnellen Auto.
„Prahlen“ hat eine stark negative Konnotation. Es beschreibt nicht nur, dass jemand über seine Erfolge spricht, sondern dass er dies auf eine überhebliche und unangenehme Weise tut.
Niemand mag ihn, weil er immer nur mit seinen Leistungen prahlt.
Häufig wird mit Dingen geprahlt, die sozialen Status oder Erfolg zeigen sollen. Typische Kombinationen sind: mit seinem Geld prahlen, mit seinen Kontakten prahlen oder mit seinem Wissen prahlen.
Auf der Party prahlte er ununterbrochen mit seinen berühmten Kontakten.
„sich gefallen in“ und „prahlen“ können beide mit einem selbstzufriedenen Verhalten zu tun haben. „prahlen“ bedeutet, dass jemand offen und übertrieben über eigene Erfolge, Geld oder Fähigkeiten spricht. „sich in etwas gefallen“ ist eine festere und eher gehobene Formulierung: Jemand genießt eine Rolle oder ein Verhalten und zeigt das deutlich. Dabei muss die Person nicht unbedingt laut angeben. Für normales Angeben im Alltag ist „prahlen“ viel natürlicher. „sich gefallen in“ passt eher, wenn man eine Haltung oder Rolle beschreibt.

Nach dem Spiel prahlte Tom mit seinen drei Toren.
Er gefällt sich in der Rolle des klugen Beraters.