der Charme
Eine besondere, angenehme und anziehende Ausstrahlung einer Person, eines Ortes oder einer Sache.
Die Altbauwohnung hat trotz kleiner Mängel einen unglaublichen Charme.

Charme
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Eine besondere, angenehme und anziehende Ausstrahlung einer Person, eines Ortes oder einer Sache.
Die Altbauwohnung hat trotz kleiner Mängel einen unglaublichen Charme.

„Charme“ ist ein Lehnwort aus dem Französischen. Das erklärt die besondere Aussprache, bei der das „Ch“ wie „Sch“ klingt und das „e“ am Ende stumm ist.
Wien ist eine Stadt mit viel Charme und Geschichte.
„Charme“ wird oft mit dem Verb „haben“ verwendet. Personen oder Dinge „haben Charme“. Eine Person kann auch „Charme versprühen“ oder man kann „jemandes Charme erliegen“.
Er hat so viel Charme, dass man ihm nicht böse sein kann.
„Charme“ kann sich sowohl auf die anziehende Ausstrahlung von Orten und Dingen beziehen als auch auf die gewinnende Art einer Person. Der Kontext macht klar, was gemeint ist.
Das kleine Café hat einen ganz besonderen Charme.
„die Magie“ und „der Charme“ können beide eine angenehme, besondere Wirkung beschreiben. „Magie“ klingt stärker und oft etwas poetischer. Man benutzt es, wenn ein Moment, ein Ort oder eine Stimmung fast bezaubernd wirkt. „Charme“ ist alltäglicher und passt besonders gut zu Personen, aber auch zu Orten oder Dingen, die angenehm und sympathisch wirken. Bei Menschen meint „Charme“ oft, dass jemand durch sein freundliches Auftreten andere gewinnt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide etwas Anziehendes beschreiben. „Magie“ betont eher das Staunen, „Charme“ eher die sympathische Wirkung.

Mit seinem ruhigen Lächeln gewann der Verkäufer sofort den Charme des Gesprächs.
Am Abend hatte der kleine Platz mit den Lichtern eine besondere Magie.