daraufhin
Beschreibt eine Handlung oder ein Ereignis, das zeitlich auf etwas zuvor Genanntes folgt oder als direkte Konsequenz daraus resultiert.
Er verpasste den Zug und kam daraufhin eine Stunde zu spät zur Arbeit.

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Beschreibt eine Handlung oder ein Ereignis, das zeitlich auf etwas zuvor Genanntes folgt oder als direkte Konsequenz daraus resultiert.
Er verpasste den Zug und kam daraufhin eine Stunde zu spät zur Arbeit.

Das Wort besteht aus „dar-“ (eine Form von „da“) und „-hin“. „Dar-“ bezieht sich auf eine vorher genannte Situation, und „-hin“ drückt die Folge oder das Ergebnis aus. Es bedeutet also wörtlich „als Folge davon“.
Die Straße war gesperrt. Daraufhin mussten wir einen Umweg fahren.
„Daraufhin“ ist ein Konjunktionaladverb. Wenn es am Satzanfang steht, folgt sofort das konjugierte Verb (Inversion). Es kann aber auch nach dem Verb und dem Subjekt in der Satzmitte stehen.
Daraufhin änderte er seine Meinung.
Dieses Adverb wird hauptsächlich in der Schriftsprache und in formellen Kontexten verwendet. Es klingt oft etwas formeller und distanzierter.
Der Angeklagte legte ein Geständnis ab und wurde daraufhin zu einer milderen Strafe verurteilt.
„dann“ und „daraufhin“ können beide zeigen, dass etwas nach einem anderen Ereignis passiert. „Dann“ ist allgemein und kann einfach den nächsten Schritt in einer Reihenfolge nennen. „Daraufhin“ ist genauer: Es sagt oft, dass die zweite Handlung eine Reaktion oder direkte Folge der ersten ist. Darum können Lernende die Wörter verwechseln, wenn zwei Ereignisse nacheinander kommen. Wenn nur die Reihenfolge wichtig ist, passt „dann“. Wenn jemand auf etwas reagiert oder etwas wegen des vorherigen Ereignisses geschieht, ist „daraufhin“ natürlicher.

Mein Kollege verstand die Aufgabe nicht, daraufhin erklärte ihm die Chefin den Plan noch einmal.
Nach der Arbeit hat sie gekocht und dann die Wäsche gemacht.