Die Eigenschaft von Informationen, geheim oder nicht für die Öffentlichkeit bestimmt zu sein. Sie beschreibt die Verpflichtung, bestimmte Daten oder Gespräche privat zu halten.
beispiel
Der Anwalt ist zur absoluten Vertraulichkeit über die Angelegenheiten seiner Mandanten verpflichtet.
Tipps
Wortfamilie
„Vertraulichkeit“ gehört zu einer Wortfamilie, die auf dem Verb „vertrauen“ basiert. Vom Verb leitet sich das Adjektiv „vertraulich“ ab, woraus das Nomen „die Vertraulichkeit“ gebildet wird. Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen.
BEISPIEL
Ich vertraue dir, daher spreche ich mit dir in aller Vertraulichkeit.
Typische Verbindungen
Im beruflichen Kontext wird „Vertraulichkeit“ oft mit bestimmten Verben verwendet. Häufige Kombinationen sind „die Vertraulichkeit wahren“, „Vertraulichkeit gewährleisten“ oder „zur Vertraulichkeit verpflichtet sein“.
BEISPIEL
Alle Mitarbeiter müssen die Vertraulichkeit der Kundendaten wahren.
Kontext: Persönliche Nähe
Wenn es um Beziehungen zwischen Menschen geht, beschreibt „Vertraulichkeit“ eine Atmosphäre des Vertrauens. Oft wird es mit Adjektiven wie „tief“ oder „groß“ kombiniert oder in Wendungen wie „eine Atmosphäre der Vertraulichkeit“ gebraucht.
BEISPIEL
Zwischen den beiden Freundinnen herrschte eine große Vertraulichkeit.
Vergleichen mit
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Vertraulichkeit vs Nähe
„die Nähe“ und „die Vertraulichkeit“ können beide beschreiben, dass Menschen einander vertrauen und offen miteinander sprechen. „Nähe“ ist dabei allgemeiner und meint oft eine enge persönliche oder emotionale Beziehung. „Vertraulichkeit“ betont stärker die geschützte, private Atmosphäre: Man sagt Dinge, die nicht für alle bestimmt sind. Wenn es um Gefühle oder Beziehung geht, passt „Nähe“ oft natürlicher. Wenn es um ein Gespräch mit Vertrauen und Diskretion geht, ist „Vertraulichkeit“ genauer.
Vertraulichkeit
In dem Gespräch mit der Ärztin fühlte sich Maria durch die Vertraulichkeit sicher.
Nähe
Nach vielen gemeinsamen Projekten entstand zwischen den Kolleginnen eine große Nähe.