dröhnen
Ein lautes, tiefes und vibrierendes Geräusch erzeugen, das einen Raum oder eine Umgebung erfüllt.
Die Bässe aus der Musikanlage dröhnten durch das ganze Haus.

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Ein lautes, tiefes und vibrierendes Geräusch erzeugen, das einen Raum oder eine Umgebung erfüllt.
Die Bässe aus der Musikanlage dröhnten durch das ganze Haus.

Wenn „dröhnen“ ein Gefühl im Kopf oder in den Ohren beschreibt, wird eine Dativ-Konstruktion verwendet. Die Person, die das Gefühl hat, steht im Dativ, und der Körperteil ist das Subjekt.
Von der lauten Musik dröhnen mir die Ohren.
Sie können die beiden Bedeutungen leicht unterscheiden: Wenn das Subjekt eine Lärmquelle ist (z.B. „Musik“, „Motoren“), geht es um ein Geräusch. Wenn das Subjekt ein Körperteil ist (z.B. „der Kopf“) und eine Person im Dativ steht („mir“), geht es um ein Gefühl.
Die Lautsprecher auf dem Festival dröhnten bis in die Nacht.
Typische Subjekte für „dröhnen“ sind Dinge, die tiefe, laute und oft vibrierende Töne erzeugen. Dazu gehören „Bässe“, „Musik“, „Motoren“, „Maschinen“ oder „Lautsprecher“.
Im Keller dröhnte der Heizkessel.
„heulen“ und „dröhnen“ können beide laute Geräusche beschreiben, besonders bei Wind, Motoren oder Maschinen. Der Unterschied liegt im Klang. „heulen“ ist eher hoch, lang und manchmal klagend. „dröhnen“ ist tief, dumpf und oft so stark, dass man es im Raum oder im Körper spürt. Man kann sie verwechseln, wenn etwas einfach nur sehr laut ist. Frage dich: Klingt es hoch und lang, dann „heult“ es; klingt es tief und vibrierend, dann „dröhnt“ es.

Nach dem Konzert dröhnte mir der Kopf von der lauten Musik.
In der Werkstatt heult die Säge, sobald Herr Schneider sie einschaltet.