dran sein
Umgangssprachlich dafür, dass man an der Reihe ist, etwas zu tun.
Ich habe die letzte Runde bezahlt, jetzt bist du dran.

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Umgangssprachlich dafür, dass man an der Reihe ist, etwas zu tun.
Ich habe die letzte Runde bezahlt, jetzt bist du dran.

„Dran“ ist die umgangssprachliche Kurzform des Adverbs „daran“. Es wird in der gesprochenen Sprache sehr häufig anstelle von „daran“ verwendet, besonders in festen Wendungen mit „sein“.
Denk dran, die Blumen zu gießen!
Das Wort „dran“ gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Texten sollte man stattdessen die vollständige Form oder eine passende Umschreibung verwenden.
Wer ist als Nächstes dran mit dem Vortrag?
Die häufigste Bedeutung von „dran sein“ ist, dass man an der Reihe ist. Dies kann sich auf Spiele, Aufgaben oder eine Warteschlange beziehen.
Du hast gewürfelt, jetzt bin ich dran.
Die Wendung „an etwas dran sein“ bedeutet, dass man gerade an einer Sache arbeitet oder ein Problem verfolgt. Die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ macht diese Bedeutung klar.
Ich bin an einer Lösung für das IT-Problem dran.
„dabei“ und „dran“ können beide mit einer Tätigkeit oder Situation zu tun haben, aber sie bedeuten nicht dasselbe. „dabei“ sagt, dass jemand teilnimmt oder gerade im Prozess ist, etwas zu tun. „dran“ ist umgangssprachlich und meint oft, dass jemand an der Reihe ist oder gerade an einer Aufgabe arbeitet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in beiden Fällen über eine aktuelle Handlung spricht. Wichtig ist: „Ich bin dabei“ bedeutet oft „ich mache mit“ oder „ich arbeite daran“. „Ich bin dran“ bedeutet oft „jetzt bin ich an der Reihe“.

Bei der Besprechung ist sie heute als Erste dran.
Beim Training war sie dabei, obwohl sie noch leichte Schmerzen hatte.