
dran sein
Umgangssprachlich dafür, dass man an der Reihe ist, etwas zu tun.
Ich habe die letzte Runde bezahlt, jetzt bist du dran.
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Umgangssprachlich dafür, dass man an der Reihe ist, etwas zu tun.
Ich habe die letzte Runde bezahlt, jetzt bist du dran.

Umgangssprachlich für „befestigt sein“ oder „anhaften“.
Pass auf, der Zettel ist nicht mehr richtig dran und könnte abfallen.

Umgangssprachlich dafür, dass man gerade an einer Aufgabe arbeitet oder eine Sache verfolgt.
Ich bin dran an dem Problem, ich melde mich, wenn ich eine Lösung habe.

Umgangssprachlich dafür, dass man gerade telefoniert oder am Apparat ist.
Kannst du kurz warten? Meine Mutter ist noch am Telefon dran.
„Dran“ ist die umgangssprachliche Kurzform des Adverbs „daran“. Es wird in der gesprochenen Sprache sehr häufig anstelle von „daran“ verwendet, besonders in festen Wendungen mit „sein“.
Denk dran, die Blumen zu gießen!
Das Wort „dran“ gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Texten sollte man stattdessen die vollständige Form oder eine passende Umschreibung verwenden.
Wer ist als Nächstes dran mit dem Vortrag?
Die häufigste Bedeutung von „dran sein“ ist, dass man an der Reihe ist. Dies kann sich auf Spiele, Aufgaben oder eine Warteschlange beziehen.
Du hast gewürfelt, jetzt bin ich dran.
Die Wendung „an etwas dran sein“ bedeutet, dass man gerade an einer Sache arbeitet oder ein Problem verfolgt. Die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ macht diese Bedeutung klar.
Ich bin an einer Lösung für das IT-Problem dran.
Da und dran können am Telefon beide fragen, ob die andere Person noch anwesend oder erreichbar ist. Da richtet den Blick auf Anwesenheit und Reaktionsfähigkeit. Dran betont die bestehende Telefonverbindung. Verwende dran, wenn gerade die Verbindung am Apparat gemeint ist.

Bist du noch dran, oder ist die Verbindung abgebrochen?
Bist du noch da, oder ist die Verbindung abgebrochen?