bieten
Jemandem etwas zur Verfügung stellen, zur Annahme vorlegen oder ermöglichen.
Dieses Hotel bietet einen tollen Blick auf das Meer.

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Jemandem etwas zur Verfügung stellen, zur Annahme vorlegen oder ermöglichen.
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In der Bedeutung „zur Verfügung stellen“ wird „bieten“ oft mit zwei Objekten verwendet: einer Person im Dativ und einer Sache im Akkusativ. Die Struktur ist: jemandem etwas bieten.
Die Firma bietet ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten.
Wenn „bieten“ im Kontext einer Auktion verwendet wird, steht es oft mit einem Geldbetrag und der Präposition „für“ plus Akkusativ. Man bietet einen Preis für eine Sache.
Ich habe 100 Euro für die alte Vase geboten.
Die reflexive Form „sich bieten“ bedeutet, dass eine Gelegenheit entsteht. Das Subjekt des Satzes ist die Gelegenheit selbst, nicht die Person. Die Person, für die sich die Gelegenheit ergibt, kann im Dativ stehen.
Mir bot sich die einmalige Chance, ein Jahr in Japan zu arbeiten.
Die Redewendung „sich etwas nicht bieten lassen“ drückt aus, dass man eine schlechte Behandlung nicht akzeptiert. Die Person, die etwas nicht toleriert, steht dabei im Dativ.
Diese Frechheit lasse ich mir von dir nicht bieten!
„geben“ und „bieten“ können beide bedeuten, dass jemand etwas für andere verfügbar macht. „geben“ ist direkter: Eine Person gibt zum Beispiel einen Rat, eine Information oder eine Möglichkeit. „bieten“ klingt oft etwas offizieller oder geplanter. Es passt gut zu Firmen, Kursen, Veranstaltungen oder Angeboten, die anderen etwas ermöglichen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Hilfe, Möglichkeiten oder Leistungen zu tun haben. Merke: „geben“ ist oft eine direkte Handlung, „bieten“ beschreibt eher ein Angebot oder eine Leistung.

Vor der Reise bietet die Firma einen kurzen Sprachkurs für alle Mitarbeiter an.
Wir geben den Kunden morgen genaue Informationen zum Antrag.