da
Gibt einen Ort an; an diesem Ort, hier oder dort.
Stell die Kiste bitte da in die Ecke.

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Gibt einen Ort an; an diesem Ort, hier oder dort.
Stell die Kiste bitte da in die Ecke.

Die Funktion von „da“ erkennst du am Satzbau. Leitet „da“ einen Nebensatz ein (Bedeutung: weil), steht das konjugierte Verb am Ende. Bezieht sich „da“ auf einen Ort oder Zeitpunkt, ist es ein Adverb und das Verb steht an Position 2.
Da er müde war, ging er früh ins Bett.
Wenn „da“ einen Grund angibt, ist es eine Konjunktion, die einen Nebensatz einleitet. Das konjugierte Verb muss dann am Ende des Nebensatzes stehen.
Ich kann heute nicht kommen, da ich einen wichtigen Termin habe.
Als Adverb für einen Ort („dort“) oder einen Zeitpunkt („dann“) steht „da“ oft am Satzanfang. In diesem Fall folgt das Verb direkt danach (Inversion).
Wir waren fast am Ziel. Da sahen wir das Ortsschild.
Die Bedeutung „anwesend“ wird oft in einfachen, kurzen Sätzen verwendet. Typische Situationen sind am Telefon, an der Tür oder bei einer Anwesenheitskontrolle.
Hallo, ist Anna da?
„denn“ und „da“ können beide einen Grund ausdrücken. Der wichtigste Unterschied liegt im Satzbau. „denn“ verbindet zwei Hauptsätze; danach bleibt die normale Wortstellung: „..., denn ich bin müde.“ „da“ leitet einen Nebensatz ein; das Verb steht am Ende: „Da ich müde bin, ...“ Lernende verwechseln die Wörter oft, weil beide wie „weil“ funktionieren können. Praktisch hilft: Nach „denn“ kommt ein ganzer Hauptsatz, nach „da“ ein Nebensatz mit Verb am Ende.

Da der Zug am Morgen ausfällt, fahren wir später los.
Ich bleibe heute zu Hause, denn ich muss für die Prüfung lernen.