
der Drang
Ein starkes inneres Bedürfnis, ein Trieb oder ein starker Wunsch, etwas Bestimmtes zu tun.
Er verspürte einen unwiderstehlichen Drang, Schokolade zu essen.
Drang
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Ein starkes inneres Bedürfnis, ein Trieb oder ein starker Wunsch, etwas Bestimmtes zu tun.
Er verspürte einen unwiderstehlichen Drang, Schokolade zu essen.
„Der Drang“ ist das Nomen zum Verb „drängen“, was „schieben“ oder „pressen“ bedeutet. Es beschreibt also eine Kraft, die einen von innen zu einer Handlung schiebt.
Der Drang nach Veränderung war so stark, dass sie ihren Job kündigte.
Sehr oft wird „der Drang“ mit einem Verb wie „haben“, „verspüren“ oder „fühlen“ und einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ verwendet, um die gewünschte Handlung zu beschreiben.
Ich habe oft den Drang, einfach alles stehen und liegen zu lassen und zu verreisen.
Wenn das Ziel des Dranges ein Nomen ist, wird oft die Präposition „nach“ mit Dativ verwendet.
Nach dem langen Winter spürte sie einen starken Drang nach Sonne und Wärme.
Beide Wörter können ein starkes inneres Verlangen bezeichnen. Das Bedürfnis betont eher, dass jemand etwas braucht oder für wichtig hält, während der Drang stärker den antreibenden Druck zum Handeln hervorhebt. Spricht man über einen empfundenen Bedarf, passt Bedürfnis; bei starkem Handlungsimpuls passt Drang oft besser.

Nach dem langen Arbeitstag verspürte sie den Drang, sofort spazieren zu gehen.
Nach dem langen Arbeitstag hatte sie ein großes Bedürfnis nach Ruhe.