
der Zwang
Ein äußerer oder innerer Druck, der eine Person dazu bringt, etwas gegen ihren Willen zu tun oder zu unterlassen.
Er handelte nicht freiwillig, sondern unter dem Zwang der Umstände.
Zwang
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Ein äußerer oder innerer Druck, der eine Person dazu bringt, etwas gegen ihren Willen zu tun oder zu unterlassen.
Er handelte nicht freiwillig, sondern unter dem Zwang der Umstände.

In der Psychologie ein innerer Drang, bestimmte Dinge immer wieder zu denken oder zu tun, obwohl man es als sinnlos erkennt.
Sie leidet unter dem Zwang, ständig ihre Hände waschen zu müssen.
Das Nomen „der Zwang“ ist eng mit dem Verb „zwingen“ (to force) verwandt. Wenn jemand gezwungen wird, etwas zu tun, steht er unter Zwang.
Man darf niemanden zu einer Entscheidung zwingen.
In der Bedeutung „Druck“ wird „Zwang“ sehr oft mit der Präposition „unter“ verwendet. Typische Formulierungen sind „unter Zwang handeln“ oder „unter Zwang stehen“.
Der Zeuge sagte aus, er habe unter Zwang gehandelt.
Um einen psychologischen Zwang zu beschreiben, wird oft eine Konstruktion mit „zu“ + Infinitiv verwendet. Diese beschreibt genau, was die Person tun muss.
Er hat den Zwang, vor dem Schlafen alle Türen zu kontrollieren.
Im psychologischen Kontext bildet „Zwang“ oft zusammengesetzte Nomen, die die Art des Zwangs beschreiben. Beispiele sind „Waschzwang“, „Kontrollzwang“ oder „Ordnungszwang“.
Sein Kontrollzwang macht das Zusammenleben sehr schwierig.
Der Druck und der Zwang können jemanden dazu bringen, etwas gegen seinen Willen zu tun. Druck lässt dabei grundsätzlich noch etwas Entscheidungsspielraum, während Zwang die freie Entscheidung weitgehend ausschließt oder stark bestimmt. Verwende „Druck“ bei starkem Einfluss und „Zwang“ bei einer deutlich stärkeren Nötigung.

Unter dem Zwang seines Chefs unterschrieb er den neuen Arbeitsplan gegen seinen Willen.
Unter dem Druck seines Chefs stimmte er dem neuen Arbeitsplan zu.