der Trieb
Eine angeborene, innere Kraft oder ein Instinkt, der ein Lebewesen zu einem bestimmten Verhalten drängt, um grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen.
Der Selbsterhaltungstrieb ist einer der stärksten Triebe des Menschen.

Trieb
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Eine angeborene, innere Kraft oder ein Instinkt, der ein Lebewesen zu einem bestimmten Verhalten drängt, um grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen.
Der Selbsterhaltungstrieb ist einer der stärksten Triebe des Menschen.

Das Nomen „der Trieb“ ist eng mit dem Verb „treiben“ verwandt, das „antreiben“ oder „drängen“ bedeutet. Ein Trieb ist also wörtlich etwas, das ein Lebewesen von innen antreibt oder aus der Erde treibt.
Neugier ist ein starker Trieb, der uns zum Lernen treibt.
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Kontext. Geht es um Psychologie, Biologie oder menschliches Verhalten, ist der innere Drang (Instinkt) gemeint. Geht es um Pflanzen, Gartenarbeit oder Natur, ist der neue Pflanzenteil gemeint.
Der Spieltrieb ist bei jungen Säugetieren stark ausgeprägt.
In der Bedeutung „Instinkt“ wird „Trieb“ oft mit Verben wie „einem Trieb folgen“, „einen Trieb unterdrücken“ oder „einen Trieb verspüren“ verwendet. Häufige Adjektive sind „sexuell“, „natürlich“ oder „zerstörerisch“.
Er konnte dem Trieb nicht widerstehen, noch ein Stück Schokolade zu essen.
„das Bedürfnis“ und „der Trieb“ können beide mit einem inneren Verlangen zu tun haben. „Bedürfnis“ ist das normale Wort, wenn ein Mensch etwas braucht oder für wichtig hält, zum Beispiel Nähe, Essen, Ruhe oder Sicherheit. „Trieb“ meint eher eine angeborene innere Kraft oder einen Instinkt, der ein Lebewesen zu einem Verhalten drängt. Das Wort klingt biologischer und oft stärker. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides erklären kann, warum jemand etwas will oder tut. Im Alltag sagt man meistens „Bedürfnis“; „Trieb“ passt eher, wenn man über Instinkte oder grundlegendes Verhalten spricht.

Bei Tieren ist der Trieb zur Nahrungssuche oft sehr stark.
Viele Kinder haben ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.