der Drücker
Der Griff an einer Tür, den man herunterdrückt, um die Tür zu öffnen; eine Türklinke.
Der Drücker klemmt, ich bekomme die Tür nicht auf.

Drücker
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Der Griff an einer Tür, den man herunterdrückt, um die Tür zu öffnen; eine Türklinke.
Der Drücker klemmt, ich bekomme die Tür nicht auf.

„Der Drücker“ ist vom Verb „drücken“ abgeleitet. Die Endung „-er“ bezeichnet hier entweder ein Werkzeug, mit dem man drückt (Türklinke, Knopf), oder eine Person, die etwas tut (hier: jemanden bedrängt).
Ich habe den falschen Drücker an der Fernbedienung erwischt.
Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. An einer Tür ist es die Klinke, an einem Gerät der Knopf und wenn von einer Person die Rede ist, die etwas verkaufen will, ist es der aufdringliche Verkäufer.
Der Drücker an der Haustür ist kaputt.
Im Zusammenhang mit einer Tür ist die häufigste Handlung „den Drücker herunterdrücken“.
Man muss den Drücker fest herunterdrücken, um die alte Tür zu öffnen.
In der Bedeutung „aufdringlicher Verkäufer“ ist das Wort umgangssprachlich und hat eine klar negative, abwertende Bedeutung.
Meine Oma hat sich von einem Drücker ein teures Zeitungsabonnement andrehen lassen.
„Vertreter“ und „Drücker“ können beide eine Person meinen, die etwas verkaufen will. „Vertreter“ ist dabei neutral und kann auch seriös klingen, zum Beispiel bei einer Firma oder im Verkauf. „Drücker“ ist umgangssprachlich und abwertend. Damit meint man jemanden, der Menschen aufdringlich zu einem Vertrag oder Abo bringen will, oft an der Haustür oder auf der Straße. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit Verkauf zu tun haben. Wenn du neutral sprechen willst, nimm „Vertreter“. Wenn du die aufdringliche Art kritisieren willst, passt „Drücker“.

Am Abend stand ein Drücker vor der Tür und wollte mir ein Abo verkaufen.
Nach dem Gespräch bestellt der Chef dem Vertreter einen Kaffee.