Die Handlung, jemanden durch Drohungen oder ein angsteinflößendes Verhalten zu verunsichern und zu beeinflussen, etwas Bestimmtes zu tun oder zu unterlassen.
beispiel
Die Zeugin berichtete von Versuchen der Einschüchterung vor dem Prozess.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort kommt vom Verb „einschüchtern“. Darin steckt das Adjektiv „schüchtern“. Jemanden einzuschüchtern bedeutet also wörtlich, ihn durch Angst „schüchtern zu machen“.
BEISPIEL
Lass dich von seiner lauten Stimme nicht einschüchtern.
Wortfamilie
Zur Wortfamilie gehören das Verb „einschüchtern“ (to intimidate) und das Partizip/Adjektiv „eingeschüchtert“ (intimidated). Wenn du eine Form kennst, kannst du die anderen leichter verstehen.
BEISPIEL
Der kleine Hund wirkte neben dem großen sehr eingeschüchtert.
Typische Verbindungen
„Einschüchterung“ wird oft in festen Wendungen gebraucht. Häufig sind „ein Versuch der Einschüchterung“ oder „Opfer von Einschüchterung werden“.
BEISPIEL
Der Journalist wertete die anonyme E-Mail als Versuch der Einschüchterung.
Vergleichen mit
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Einschüchterung vs Druck
„der Druck“ und „die Einschüchterung“ können beide beschreiben, dass jemand beeinflusst wird und sich nicht frei fühlt. „Druck“ ist aber allgemeiner: Er kann durch Zeit, Erwartungen, Verantwortung oder andere Menschen entstehen. „Einschüchterung“ ist stärker und konkreter. Dabei macht jemand einer Person Angst, oft durch Drohungen oder bedrohliches Verhalten. Wenn es nur um Stress oder Erwartungen geht, passt „Druck“ besser. Wenn Angst als Mittel benutzt wird, ist „Einschüchterung“ genauer.
Einschüchterung
Die Einschüchterung durch den Chef hat viele im Team verunsichert.
Druck
Vor der Prüfung steht der Mitarbeiter unter großem Druck.