Ein Kind zum ersten Mal in die Schule schicken, sodass es seine Schullaufbahn in der ersten Klasse beginnt. Dieser Anlass wird in Deutschland oft mit einer Feier und einer Schultüte begangen.
beispiel
Unser Sohn wird nächstes Jahr im August eingeschult.
Tipps
Trennbares Verb
„Einschulen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb und steht am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
BEISPIEL
Nächstes Jahr schulen wir unsere Tochter ein.
Wortaufbau
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „ein-“ und dem Verb „schulen“ zusammen, das von „Schule“ abgeleitet ist. Es beschreibt den Prozess, ein Kind „in die Schule“ zu bringen, damit es seine Schulzeit beginnt.
BEISPIEL
In Deutschland werden die meisten Kinder im Spätsommer eingeschult.
Kultureller Kontext
Die Einschulung ist in Deutschland ein wichtiges Ereignis. Kinder bekommen an ihrem ersten Schultag traditionell eine „Schultüte“, eine große, mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken gefüllte Papiertüte.
BEISPIEL
Zur Einschulung hat er eine riesige Schultüte mit all seinen Lieblingssachen bekommen.
Vergleichen mit
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einschulen vs aufnehmen
„aufnehmen“ und „einschulen“ können beide mit dem Beginn in einer Schule zu tun haben. „aufnehmen“ ist aber viel allgemeiner: Eine Schule kann ein Kind als Schüler aufnehmen. Das bedeutet, dass es dort einen Platz bekommt. „einschulen“ ist spezieller und meint den ersten Eintritt eines Kindes in die Schule, meistens in die erste Klasse. Dabei denkt man oft an den besonderen ersten Schultag. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide im Schulkontext vorkommen. „aufnehmen“ passt zur Entscheidung der Schule, „einschulen“ passt zum Beginn der Schullaufbahn.
einschulen
Im Sommer wird ihre Tochter eingeschult.
aufnehmen
Die Schule nimmt nach den Ferien mehrere neue Kinder auf.