eintauchen
Sich oder etwas vollständig unter die Oberfläche einer Flüssigkeit, meist Wasser, begeben.
Er liebte es, im Sommer in den kühlen See einzutauchen.

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Sich oder etwas vollständig unter die Oberfläche einer Flüssigkeit, meist Wasser, begeben.
Er liebte es, im Sommer in den kühlen See einzutauchen.

„Eintauchen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich tauche nur kurz ins kalte Wasser ein.
Das Perfekt wird mit „sein“ gebildet, wenn eine Person selbst in etwas eintaucht (wörtlich oder figurativ). Es wird mit „haben“ gebildet, wenn eine Person einen Gegenstand in eine Flüssigkeit eintaucht.
Sie ist mutig ins Meer eingetaucht.
Die übertragene Bedeutung „sich intensiv beschäftigen“ wird immer mit der Präposition „in“ (+ Akkusativ) verwendet. Man kann in eine Welt, eine Geschichte, ein Thema oder eine Kultur eintauchen.
Wenn ich einen guten Roman lese, tauche ich komplett in die Geschichte ein.
„tauchen“ und „eintauchen“ können beide bedeuten, dass jemand oder etwas unter die Oberfläche einer Flüssigkeit kommt. Beim Sport oder Beruf unter Wasser sagt man meistens „tauchen“: Eine Person bleibt eine Zeit lang unter Wasser. „Eintauchen“ betont stärker die Bewegung hinein, also den Moment, in dem etwas ins Wasser oder in eine andere Flüssigkeit kommt. Bei Gegenständen können beide manchmal ähnlich sein, zum Beispiel wenn man etwas kurz in Farbe oder Soße hält. Verwechseln kann man sie auch, weil „eintauchen in“ zusätzlich bildlich benutzt wird: Man kann in ein Thema eintauchen. Dafür passt „tauchen“ normalerweise nicht.

Vor dem Backen taucht Sofia die Kekse kurz in Schokolade ein.
Im Urlaub taucht Max zum ersten Mal mit einer Sauerstoffflasche im Meer.