
einwenden
Einen Einwand erheben; einen Gegengrund oder eine abweichende Meinung zu einem Vorschlag oder einer Aussage äußern.
Darf ich kurz einwenden, dass wir diesen Punkt bereits besprochen haben?
Loading your saved state.

Einen Einwand erheben; einen Gegengrund oder eine abweichende Meinung zu einem Vorschlag oder einer Aussage äußern.
Darf ich kurz einwenden, dass wir diesen Punkt bereits besprochen haben?

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass man keine Einwände hat und mit etwas einverstanden ist.
Gegen einen Ausflug am Wochenende habe ich absolut nichts einzuwenden.
„Einwenden“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz wandert die Vorsilbe „ein-“ ans Ende. Im Nebensatz oder Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Anwalt wendet ein, dass die Beweise fehlen.
Das Verb „einwenden“ ist eng mit dem Nomen „der Einwand“ verwandt. Wenn man etwas einwendet, erhebt man einen Einwand.
Sein Einwand war berechtigt, also änderten wir den Plan.
Der Einwand wird oft mit einem „dass“-Satz oder in direkter Rede formuliert. Die Struktur ist: „[Person] wendet ein, dass ...“
Meine Kollegin wendete ein, dass wir nicht genug Zeit für das Projekt hätten.
Die Formulierung „nichts einzuwenden haben“ ist eine feste Wendung. Sie wird immer mit der Präposition „gegen“ + Akkusativ verwendet.
Gegen eine Tasse Kaffee habe ich jetzt nichts einzuwenden.
Zustimmen drückt ein positives Einverständnis mit einem Vorschlag aus. Nichts einzuwenden haben sagt nur, dass kein Gegengrund besteht; eine besonders positive Haltung ist damit nicht nötig. Für eine klare Zustimmung passt zustimmen, für die bloße Abwesenheit von Einwänden die feste Wendung mit einwenden.

Ich habe nichts dagegen einzuwenden, das Treffen auf Freitag zu verschieben.
Ich stimme dem Vorschlag zu, das Treffen auf Freitag zu verschieben.