
elend
In einem sehr schlechten körperlichen oder seelischen Zustand; von starkem Unwohlsein oder Leid erfüllt.
Nach der langen Krankheit fühlte sie sich elend.
elend – elender – am elendesten
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In einem sehr schlechten körperlichen oder seelischen Zustand; von starkem Unwohlsein oder Leid erfüllt.
Nach der langen Krankheit fühlte sie sich elend.

Sehr schlecht, armselig oder bedauernswert; oft als starke negative Bewertung einer Situation oder Sache.
Die elenden Arbeitsbedingungen führten zu vielen Beschwerden.

(umgangssprachlich, verstärkend) Sehr, überaus.
Wir mussten elend lange auf den Bus warten.

Abwertend: verachtenswert und gemein; oft in Beschimpfungen von Personen.
Dieser elende Lügner hat uns alle betrogen!
| Grundform | elend |
|---|---|
| Komparativ | elender |
| Superlativ | am elendesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an elend.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an elend.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an elend.
Bei Personen beschreibt „elend“ oft einen körperlichen oder seelischen Zustand. Bei Dingen, Situationen oder Bedingungen ist es meist eine starke negative Bewertung; der Kontext zeigt, welche Bedeutung gemeint ist.
Mir ist ganz elend, ich glaube, ich bekomme Fieber.
Die elenden Zustände im Flüchtlingslager lösten große Empörung aus.
„Elend“ ist stark negativ und emotional gefärbt. Das Wort kann Mitgefühl, Empörung oder Ärger ausdrücken und wirkt deshalb oft besonders eindringlich.
Dieses elende Wetter verdirbt uns den ganzen Urlaub!
Für den persönlichen Zustand stehen häufig Verbindungen wie „sich elend fühlen“, „elend aussehen“ und „elend zumute sein“. Dabei beschreibt „elend“ die betroffene Person oder ihre Stimmung.
Nach der schlaflosen Nacht sah er elend aus.
In dieser Bedeutung steht „elend“ häufig vor Wörtern für Lebensumstände oder soziale Verhältnisse. Typische Verbindungen sind „elende Arbeitsbedingungen“, „elende Zustände“ und „ein elendes Leben“.
Nach dem Krieg führte die Familie ein elendes Leben in einer Notunterkunft.