
sich entgegensetzen
Sich aktiv gegen jemanden oder etwas stellen; Widerstand leisten oder eine gegenteilige Position einnehmen.
Die Anwohner setzten sich den Plänen für die neue Fabrik entschieden entgegen.
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Sich aktiv gegen jemanden oder etwas stellen; Widerstand leisten oder eine gegenteilige Position einnehmen.
Die Anwohner setzten sich den Plänen für die neue Fabrik entschieden entgegen.

Etwas als Gegenargument, Gegenbeispiel oder Gegenkraft anführen oder einsetzen.
Der scharfen Kritik hatte der Redner argumentativ nur wenig entgegenzusetzen.
„Entgegensetzen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „entgegen“ am Satzende. Bei der Infinitivkonstruktion mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Der Redner setzte der Kritik starke Argumente entgegen.
Das Verb hat zwei Hauptmuster. Reflexiv mit Dativ bedeutet Widerstand leisten: „sich jemandem/etwas (Dativ) entgegensetzen“. Transitiv mit Dativ und Akkusativ bedeutet, etwas als Gegenargument zu nutzen: „jemandem/etwas (Dativ) etwas (Akkusativ) entgegensetzen“.
Die Mitarbeiter setzten sich dem neuen Chef entgegen.
In der reflexiven Form „sich entgegensetzen“ braucht das Verb immer ein Dativobjekt, das den Gegner oder die gegnerische Sache benennt.
Man sollte sich dem sozialen Druck nicht immer entgegensetzen.
Die Wendung „nichts entgegenzusetzen haben“ ist sehr häufig. Sie bedeutet, dass man keine Gegenargumente hat und einer Sache zustimmt.
Gegen diesen Vorschlag hatte niemand etwas entgegenzusetzen.
Wer einer Person widerspricht, zeigt direkt, dass er ihrer Meinung nicht zustimmt. Wer einer Position etwas entgegensetzt, bringt gezielt ein Gegenargument, Gegenbeispiel oder anderes Mittel dagegen vor. Entgegensetzen nennt also deutlicher, womit man die andere Position bekämpft.

Mara setzt dem Vorschlag ihres Kollegen ein klares Kostenargument entgegen.
Mara widerspricht ihrem Kollegen, weil sie seinen Vorschlag für zu teuer hält.