
das Erbarmen
Ein tiefes Gefühl des Mitleids mit jemandem, der leidet, oft verbunden mit dem Wunsch zu helfen oder Gnade zu zeigen.
Ohne jedes Erbarmen ließ er die Familie aus der Wohnung werfen.
Erbarmen
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Ein tiefes Gefühl des Mitleids mit jemandem, der leidet, oft verbunden mit dem Wunsch zu helfen oder Gnade zu zeigen.
Ohne jedes Erbarmen ließ er die Familie aus der Wohnung werfen.

Jemandem gegenüber Mitleid zeigen und Gnade walten lassen.
Der Lehrer hatte ein Erbarmen mit dem Schüler und gab ihm eine zweite Chance.
„Erbarmen“ ist das Substantiv zum Verb „sich erbarmen“. Beide sind Teil einer Wortfamilie mit dem Adjektiv „barmherzig“, das eine mitleidige und gnädige Person beschreibt.
Er war ein barmherziger König, der seinen Feinden verzieh.
„Erbarmen“ ist ein unzählbares Nomen und wird daher fast immer im Singular und oft ohne Artikel verwendet. Eine Pluralform existiert praktisch nicht.
Sie flehte um Erbarmen, aber der Richter blieb hart.
In der allgemeinen Bedeutung wird „Erbarmen“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Typisch sind „Erbarmen zeigen“, „um Erbarmen bitten“ oder die negative Formulierung „kein Erbarmen kennen“.
Der Bösewicht in dem Film kannte kein Erbarmen.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „ein Erbarmen haben mit“ + Dativ. Merken Sie sich, dass die Person, mit der man Mitleid hat, immer im Dativ steht.
Hab doch ein Erbarmen mit dem armen Hund und gib ihm etwas Wasser!
Mitleid und Erbarmen bezeichnen beide ein Gefühl für einen leidenden Menschen. Mitleid kann beim bloßen Mitfühlen bleiben. Erbarmen wirkt tiefer und ist oft mit dem Wunsch verbunden, zu helfen oder Gnade zu zeigen. Bei einer entsprechenden Reaktion passt daher eher Erbarmen.

Der Besitzer hatte Erbarmen mit dem erschöpften Mann und ließ ihn eintreten.
Der Besitzer empfand Mitleid mit dem erschöpften Mann vor seiner Tür.