die Barmherzigkeit
Eine Haltung des Mitgefühls und der aktiven Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not, Leid oder Schuld, oft verbunden mit der Bereitschaft zu verzeihen.
Der Richter zeigte Barmherzigkeit und verhängte nur eine milde Strafe.

Barmherzigkeit
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Eine Haltung des Mitgefühls und der aktiven Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not, Leid oder Schuld, oft verbunden mit der Bereitschaft zu verzeihen.
Der Richter zeigte Barmherzigkeit und verhängte nur eine milde Strafe.

Das Wort hat alte Wurzeln: Es kommt von „(erb)armen“ und „Herz“. Es beschreibt also die Haltung, ein Herz für die Armen und Notleidenden zu haben. Die Endung „-keit“ macht es zu einem abstrakten Nomen.
Aus Barmherzigkeit gab sie dem Bettler etwas Geld.
Häufige Verben, die mit „Barmherzigkeit“ verwendet werden, sind „zeigen“, „üben“ oder „um etwas bitten“. Eine sehr formelle Wendung ist „Barmherzigkeit walten lassen“.
Der Verurteilte bat den König um Barmherzigkeit.
„Barmherzigkeit“ ist ein gehobenes, eher formelles Wort. Man findet es oft in religiösen, philosophischen oder juristischen Texten, aber selten in der alltäglichen Umgangssprache.
In vielen Religionen ist Barmherzigkeit eine wichtige Tugend.
„die Güte“ und „die Barmherzigkeit“ beschreiben beide eine freundliche und mitfühlende Haltung. „Güte“ ist allgemeiner: Eine gütige Person ist wohlwollend, freundlich und nicht hart zu anderen. „Barmherzigkeit“ ist stärker auf Menschen in Not, Leid oder Schuld bezogen. Sie bedeutet nicht nur Mitgefühl, sondern oft auch aktive Hilfe oder Verzeihen. „Güte“ kann man für den Charakter einer Person allgemein verwenden. „Barmherzigkeit“ passt besonders, wenn jemand einem schwachen, kranken oder schuldigen Menschen hilft und nicht streng urteilt.

Im Krankenhaus sprach die Schwester mit viel Barmherzigkeit mit dem verletzten Mann.
Der alte Lehrer behandelte die Kinder mit großer Güte.