ertönen
Das plötzliche oder deutliche Hörbarwerden eines Geräuschs, einer Melodie oder eines Signals.
Als der Vorhang aufging, ertönte lauter Applaus im Theatersaal.

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Das plötzliche oder deutliche Hörbarwerden eines Geräuschs, einer Melodie oder eines Signals.
Als der Vorhang aufging, ertönte lauter Applaus im Theatersaal.

„Ertönen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ bleibt immer mit dem Stamm „tönen“ (klingen) verbunden. Sie signalisiert hier den Beginn oder das plötzliche Eintreten eines Geräuschs.
Plötzlich ertönte ein lauter Knall.
Das Perfekt von „ertönen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Grund dafür ist, dass das Verb eine Veränderung des Zustands beschreibt – von Stille zu Klang.
Pünktlich um zwölf Uhr ist die Sirene ertönt.
Das Subjekt des Verbs „ertönen“ ist immer das Geräusch selbst oder die Quelle des Geräuschs. Personen oder Tiere können nicht „ertönen“.
Aus der Ferne ertönte leise Musik.
Häufige Subjekte für dieses Verb sind Signale und Geräusche. Typisch sind: ein Signal, eine Melodie, ein Ruf, Applaus, eine Glocke oder eine Sirene.
Als der Sieger ins Ziel kam, ertönte die Nationalhymne.
„klingen“ und „ertönen“ können beide beschreiben, dass man einen Ton hört. „klingen“ ist dabei sehr allgemein und beschreibt oft, wie ein Geräusch oder Musik wirkt. „ertönen“ betont stärker den Moment, in dem ein Geräusch plötzlich oder deutlich hörbar wird. Es klingt etwas gehobener und passt gut zu Signalen, Musik oder lauten Geräuschen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit Hören zu tun haben. Wenn du die Art des Klangs beschreiben willst, nimm eher „klingen“; wenn ein Geräusch plötzlich beginnt, passt „ertönen“ besser.

Plötzlich ertönt ein lautes Signal im Bahnhof.
Aus dem Radio klingt leise Musik.