erwirtschaften
Durch wirtschaftliche Tätigkeit einen Gewinn, einen Überschuss oder ein bestimmtes Ergebnis erzielen.
Das Unternehmen konnte im letzten Quartal einen Gewinn von zwei Millionen Euro erwirtschaften.

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Durch wirtschaftliche Tätigkeit einen Gewinn, einen Überschuss oder ein bestimmtes Ergebnis erzielen.
Das Unternehmen konnte im letzten Quartal einen Gewinn von zwei Millionen Euro erwirtschaften.

Die Vorsilbe „er-“ ist untrennbar und bleibt immer mit dem Verb verbunden. Sie drückt oft aus, dass durch eine Handlung ein Ergebnis erfolgreich erzielt wird.
Ich hoffe, dass die Firma bald wieder Gewinne erwirtschaftet.
Dieses Verb wird fast immer mit wirtschaftlichen Ergebnissen kombiniert. Typische Objekte sind „einen Gewinn“, „einen Überschuss“, „Umsatz“ oder auch „einen Verlust“ erwirtschaften.
Trotz der Krise konnte ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden.
„Erwirtschaften“ gehört zur Wirtschaftssprache. Man findet es häufig in Geschäftsberichten, Wirtschaftsnachrichten und Fachartikeln.
Der Konzern hat im letzten Jahr einen Rekordumsatz erwirtschaftet.
„verdienen“ und „erwirtschaften“ haben beide mit Geld oder einem finanziellen Ergebnis zu tun. „verdienen“ benutzt man meist bei Personen: Jemand bekommt Geld als Lohn für Arbeit. „erwirtschaften“ benutzt man eher bei Firmen, Projekten oder Betrieben: Durch wirtschaftliche Tätigkeit entsteht Gewinn, Umsatz oder ein Überschuss. „verdienen“ klingt persönlicher und alltagssprachlicher. „erwirtschaften“ klingt sachlicher und passt besonders zu Berichten über Unternehmen oder Finanzen.

Das kleine Geschäft erwirtschaftet im Sommer den größten Teil seines Gewinns.
Die Mitarbeiterin verdient in der neuen Stelle mehr als vorher.