verdienen
Geld als Bezahlung für geleistete Arbeit erhalten.
Als Softwareentwickler verdient man heutzutage ziemlich gut.

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Geld als Bezahlung für geleistete Arbeit erhalten.
Als Softwareentwickler verdient man heutzutage ziemlich gut.

Das Wort besteht aus der untrennbaren Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „dienen“. Die Grundidee ist, dass man etwas durch „dienen“ (also durch Arbeit oder Leistung) erhält.
Er dient dem Unternehmen seit 20 Jahren und hat sich seine Position verdient.
Die Bedeutung von „verdienen“ erkennt man am Objekt. Geht es um Geld, Gehalt oder Lebensunterhalt, bedeutet es „Geld für Arbeit bekommen“. Geht es um abstrakte Dinge wie eine Pause, Respekt oder eine Strafe, bedeutet es „etwas wert sein“.
Wie viel verdienst du in deinem neuen Job?
In der Bedeutung „würdig sein“ wird das Verb oft reflexiv mit einem Dativpronomen verwendet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) verdienen“. Dies betont, dass die Person selbst der Empfänger des Verdienstes ist.
Nach der harten Gartenarbeit habe ich mir ein kühles Getränk verdient.
Wenn es um Bezahlung geht, wird „verdienen“ häufig mit den Nomen „Geld“, „Gehalt“ oder „Lebensunterhalt“ kombiniert. Auch Adverbien wie „gut“, „schlecht“ oder „genug“ sind typisch.
Mit diesem Job kann man seinen Lebensunterhalt gut verdienen.
„leben“ und „verdienen“ können beide mit Geld und Arbeit zu tun haben, aber sie meinen nicht dasselbe. „verdienen“ bedeutet, Geld für Arbeit zu bekommen. „von etwas leben“ bedeutet, dass dieses Geld oder diese Quelle für den Lebensunterhalt reicht. Man kann also viel verdienen, aber trotzdem teuer leben; oder von einer kleinen Rente leben. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in manchen Sprachen derselbe Ausdruck für „Geld bekommen“ und „davon leben“ benutzt wird. Im Deutschen fragt man: Bekommt jemand Geld? Dann „verdienen“. Reicht es zum Leben? Dann „von etwas leben“.

Am Wochenende verdient sie etwas Geld in einem Restaurant.
Johanna lebt von ihrem kleinen Gehalt und muss genau auf ihr Geld achten.