erziehen
Die Entwicklung eines Kindes durch Bildung, Anleitung und die Vermittlung von Werten und Verhaltensweisen fördern und prägen.
Sie erziehen ihre Kinder zu ehrlichen und respektvollen Menschen.

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Die Entwicklung eines Kindes durch Bildung, Anleitung und die Vermittlung von Werten und Verhaltensweisen fördern und prägen.
Sie erziehen ihre Kinder zu ehrlichen und respektvollen Menschen.

Das Verb besteht aus der Vorsilbe „er-“ und dem Grundverb „ziehen“. Die metaphorische Bedeutung ist, jemanden zu einem bestimmten Zustand oder Verhalten „hinzuziehen“ oder „großzuziehen“.
Es ist eine große Verantwortung, einen Menschen zu erziehen.
„Erziehen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ wird nie vom Verbstamm getrennt, auch nicht im Hauptsatz oder im Partizip II („erzogen“).
Sie hat ihre Kinder allein erzogen.
Um das Ziel der Erziehung auszudrücken, wird die Präposition „zu“ gefolgt von einem Nomen im Dativ verwendet. Die Struktur lautet: jemanden (Akkusativ) zu etwas (Dativ) erziehen.
Die Eltern erziehen ihre Tochter zur Ehrlichkeit.
Das Partizip II „erzogen“ wird sehr häufig als Adjektiv verwendet, um das Ergebnis der Erziehung zu beschreiben. Typische Kombinationen sind „gut erzogen“, „schlecht erzogen“ oder „streng erzogen“.
Das Kind ist für sein Alter sehr gut erzogen.
„bilden“ und „erziehen“ können beide die Entwicklung eines Menschen betreffen. „Erziehen“ benutzt man besonders bei Kindern und meint, dass Eltern oder andere Erwachsene Verhalten, Werte und Gewohnheiten prägen. Man kann jemanden auch zu einem bestimmten Verhalten erziehen. „Bilden“ ist breiter und stärker mit Wissen, Denken und Fähigkeiten verbunden. Eine Schule bildet, Eltern erziehen, und oft passiert beides zusammen. Die Wörter können verwechselt werden, weil Erziehung auch Bildung enthalten kann. Wenn es um Regeln, Verhalten und Werte geht, ist „erziehen“ genauer.

Die Eltern erziehen ihr Kind dazu, ehrlich zu sein.
Jana bildet ihre Kinder, indem sie viel mit ihnen liest und spricht.