
großziehen
Ein Kind oder ein junges Tier aufziehen, es also versorgen, erziehen und betreuen, bis es erwachsen und selbstständig ist.
Sie hat ihre beiden Söhne nach dem Tod ihres Mannes alleine großgezogen.
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Ein Kind oder ein junges Tier aufziehen, es also versorgen, erziehen und betreuen, bis es erwachsen und selbstständig ist.
Sie hat ihre beiden Söhne nach dem Tod ihres Mannes alleine großgezogen.

Eine Pflanze vom Samen oder Setzling an kultivieren, pflegen und wachsen lassen.
Auf dem Balkon zieht sie ihre eigenen Kräuter und Tomaten groß.
„Großziehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „groß“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Meine Großmutter zog fünf Kinder groß.
Das Verb verbindet „groß“ und „ziehen“. Die bildliche Vorstellung ist, dass man jemanden oder etwas so lange „zieht“ (also betreut und pflegt), bis die Person oder die Pflanze „groß“ ist.
Er hat den verletzten Vogel gefunden und ihn gesund gepflegt und großgezogen.
Welche Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie am Objekt: Bezieht es sich auf Menschen oder Tiere, geht es um Aufzucht und Erziehung. Bezieht es sich auf Pflanzen, geht es um Kultivierung.
Die Löwin zieht ihre Jungen in der Savanne groß.
In Bezug auf Menschen wird „großziehen“ oft mit Adverbien wie „alleine“, „liebevoll“ oder unter „schwierigen Bedingungen“ kombiniert.
Sie hat ihre Enkelin nach dem Tod der Eltern großgezogen.
Beim Kultivieren einer Pflanze können ziehen und großziehen ähnlich wirken. Ziehen hebt dabei eher die Anzucht oder das Wachsenlassen hervor, während großziehen den längeren Prozess der Pflege bis zur entwickelten Pflanze betont. Für die vollständige Pflege über längere Zeit passt daher eher großziehen.

Im Garten ziehen wir die Tomatenpflanzen den ganzen Sommer über groß.
Auf der Fensterbank ziehen wir Tomaten aus kleinen Samen.