
faulen
Der Prozess, bei dem organisches Material wie Lebensmittel oder Pflanzen durch Bakterien oder Pilze zersetzt wird und verdirbt.
Der Apfel liegt schon so lange hier, dass er anfängt zu faulen.
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Der Prozess, bei dem organisches Material wie Lebensmittel oder Pflanzen durch Bakterien oder Pilze zersetzt wird und verdirbt.
Der Apfel liegt schon so lange hier, dass er anfängt zu faulen.

Umgangssprachlich für faul sein; sich ausruhen und nichts tun.
Am Sonntag will ich einfach nur auf dem Sofa liegen und faulen.
Das Verb „faulen“ ist direkt vom Adjektiv „faul“ abgeleitet. Das Adjektiv hat ebenfalls zwei Bedeutungen: verdorben (ein fauler Apfel) und träge (ein fauler Schüler). Diese doppelte Bedeutung findet sich auch im Verb wieder.
Das Holz der alten Brücke ist über die Jahre gefault.
Das Hilfsverb im Perfekt hängt von der Bedeutung ab. Für den Verfallsprozess (verderben) wird „sein“ verwendet, da es eine Zustandsänderung beschreibt. Für das Ausruhen (faul sein) wird „haben“ benutzt.
Das Obst in der Schale ist schnell gefault.
Die Bedeutung erkennen Sie am Subjekt des Satzes. Wenn das Subjekt eine Person ist, bedeutet „faulen“ umgangssprachlich „sich ausruhen“. Wenn das Subjekt organisches Material wie Obst, Gemüse oder Holz ist, bedeutet es „verderben“.
Nach der anstrengenden Woche will ich am Samstag nur faulen.
In der Bedeutung „nichts tun“ oder „sich ausruhen“ ist „faulen“ sehr umgangssprachlich. Man verwendet es hauptsächlich in informellen Gesprächen mit Freunden oder Familie.
Was hast du am Wochenende gemacht? – Nicht viel, ich habe nur gefault.
Bei Lebensmitteln können beide Wörter ausdrücken, dass sie nicht mehr frisch und genießbar sind. „Verderben“ ist dafür das normale allgemeine Wort. „Faulen“ betont stärker den natürlichen Zersetzungsprozess, besonders bei Obst, Gemüse oder anderem organischem Material.

Die Äpfel faulen schnell, wenn sie in der warmen Küche liegen.
Die Äpfel verderben schnell, wenn sie in der warmen Küche liegen.