feindlich
Sich auf einen Feind in einem Krieg, Kampf oder Konflikt beziehend; gegnerisch.
Die Soldaten überquerten die feindlichen Linien bei Nacht.

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Sich auf einen Feind in einem Krieg, Kampf oder Konflikt beziehend; gegnerisch.
Die Soldaten überquerten die feindlichen Linien bei Nacht.

Das Adjektiv „feindlich“ leitet sich direkt vom Nomen „der Feind“ ab. Die Endung „-lich“ verwandelt das Nomen in ein Adjektiv und bedeutet so viel wie „wie ein Feind“ oder „zum Feind gehörend“.
Die beiden Länder hatten lange Zeit eine feindliche Beziehung.
Um auszudrücken, wem gegenüber eine feindliche Haltung besteht, wird oft die Präposition „gegenüber“ mit dem Dativ verwendet. Eine andere feste Wendung ist „jemandem feindlich gesinnt sein“, ebenfalls mit Dativ.
Er war dem neuen Kollegen von Anfang an feindlich gesinnt.
Das Wort „-feindlich“ wird oft als zweiter Teil in zusammengesetzten Adjektiven verwendet, um auszudrücken, dass etwas für eine bestimmte Sache schädlich oder ungünstig ist. Typische Beispiele sind „lebensfeindlich“, „umweltfeindlich“ oder „kinderfeindlich“.
Eine Politik, die Familien benachteiligt, wird als kinderfeindlich kritisiert.
Im militärischen oder wirtschaftlichen Kontext wird „feindlich“ oft mit bestimmten Nomen kombiniert. Häufige Verbindungen sind „feindliche Truppen“, „feindliches Gebiet“ oder im Wirtschaftsbereich „eine feindliche Übernahme“.
Das Unternehmen konnte die feindliche Übernahme erfolgreich abwehren.
„freundlich“ und „feindlich“ beschreiben beide eine Haltung gegenüber anderen Menschen. „freundlich“ meint ein nettes, angenehmes und hilfsbereites Verhalten. „feindlich“ ist das Gegenteil: Es zeigt Ablehnung, Kälte oder sogar Aggressivität. Wenn jemand freundlich ist, fühlt man sich willkommen. Wenn jemand feindlich ist, fühlt man sich eher angegriffen oder nicht akzeptiert.

Nach dem Streit war die Stimmung in der Familie plötzlich feindlich.
Der Fahrer im Bus war sehr freundlich, als ich nach dem Weg gefragt habe.