
fernab
Drückt eine große räumliche Entfernung oder Abgelegenheit von einem Ort oder einer Sache aus. Wird meist als Präposition mit dem Genitiv verwendet.
Sie leben in einem kleinen Dorf fernab der großen Städte.
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Drückt eine große räumliche Entfernung oder Abgelegenheit von einem Ort oder einer Sache aus. Wird meist als Präposition mit dem Genitiv verwendet.
Sie leben in einem kleinen Dorf fernab der großen Städte.
„Fernab“ ist eine Zusammensetzung aus „fern“ (weit weg) und „ab“ (getrennt von). Die Bedeutung „weit entfernt von etwas“ lässt sich also direkt aus den Bestandteilen ableiten.
Das Kloster liegt fernab vom Lärm der Stadt.
„Fernab“ gehört zu einem gehobenen, eher schriftsprachlichen Stil. Man findet es oft in literarischen Texten oder Reisebeschreibungen.
Sie träumte von einem Leben fernab aller Sorgen.
„Fernab“ wird meist wie eine Präposition benutzt und verlangt den Genitiv. Man fragt also: Fernab wessen?
Wir machten Urlaub in einer Hütte fernab jeglicher Zivilisation.
Obwohl der Genitiv die formell korrekte Form ist, wird „fernab“ umgangssprachlich auch oft mit „von“ und dem Dativ verwendet. Diese Variante ist weit verbreitet und wird meist verstanden.
Er wohnt auf einem Bauernhof fernab von der nächsten Stadt.
Fern und fernab drücken eine große räumliche Entfernung aus. „Fern“ ist ein Adjektiv und beschreibt etwas als weit entfernt, während „fernab“ meist eine abgelegene Lage gegenüber einem genannten Bezugspunkt ausdrückt und als Präposition mit dem Genitiv verwendet wird. Wähle „fern“ bei einem Adjektiv, „fernab“ bei einer Lageangabe.

Das Dorf liegt fernab der Hauptstadt in einem stillen Tal.
Das Dorf ist fern von der Hauptstadt und nur schwer zu erreichen.