
flattern
Sich schnell und unregelmäßig in der Luft hin und her bewegen, oft durch den Wind verursacht. Typisch für leichte Dinge wie Fahnen, Blätter oder die Flügel von Schmetterlingen.
Die Wäsche flatterte auf der Leine im Wind.
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Sich schnell und unregelmäßig in der Luft hin und her bewegen, oft durch den Wind verursacht. Typisch für leichte Dinge wie Fahnen, Blätter oder die Flügel von Schmetterlingen.
Die Wäsche flatterte auf der Leine im Wind.

Umgangssprachlich für das Eintreffen von Post, insbesondere von Rechnungen oder offiziellen Schreiben.
Gestern ist mir eine hohe Steuernachzahlung ins Haus geflattert.

Ein Gefühl von Nervosität, Aufregung oder Angst haben, das sich oft auch körperlich bemerkbar macht. Oft in der Wendung „die Nerven flattern“.
Vor dem Vorstellungsgespräch flatterten ihm die Nerven.
Die Bedeutung von „flattern“ erkennen Sie am Subjekt: Handelt es sich um leichte Objekte im Wind (Fahne, Blatt), um Post (Rechnung, Brief) oder um „Nerven“?
Die Blätter flatterten von den Bäumen.
Das Perfekt wird mit „haben“ gebildet, wenn die Bewegung an einem Ort stattfindet. Beschreibt es eine Bewegung von A nach B, verwendet man „sein“.
Die Papiere haben auf dem Schreibtisch geflattert.
Die Wendung „ins Haus flattern“ wird umgangssprachlich für das Eintreffen von Post verwendet, oft mit einer leicht negativen oder ironischen Konnotation bei Rechnungen.
Schon wieder ist eine Mahnung ins Haus geflattert.
In der Bedeutung „nervös sein“ wird „flattern“ in der festen Wendung „die Nerven flattern“ gebraucht. Die Person, die nervös ist, steht dabei im Dativ.
Vor jeder Prüfung flattern mir die Nerven.
Bei Post oder Rechnungen können ankommen und flattern beide das Eintreffen ausdrücken. Ankommen ist neutral, während flattern umgangssprachlich und bildhaft klingt. Für eine sachliche Mitteilung passt ankommen, für eine lockere oder lebhafte Darstellung flattern.

Die Rechnung flatterte heute bei mir ins Haus.
Die Rechnung ist heute bei mir angekommen.