ankommen
An einem Zielort eintreffen.
Der Zug aus München wird pünktlich auf Gleis 5 ankommen.

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An einem Zielort eintreffen.
Der Zug aus München wird pünktlich auf Gleis 5 ankommen.

„Ankommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Mein Flug kommt um 18 Uhr in Berlin an.
Da „ankommen“ eine Bewegung zu einem Ziel beschreibt, wird das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“.
Bist du gut zu Hause angekommen?
In der Bedeutung „abhängen von“ wird „ankommen“ in der festen Wendung „es kommt auf etwas an“ verwendet. Das Objekt steht dabei immer im Akkusativ.
Es kommt auf deine Entscheidung an.
Wenn „ankommen“ bedeutet, wie etwas aufgenommen wird, steht oft ein Adverb (z.B. „gut“, „schlecht“) dabei und die Personengruppe im Dativ mit der Präposition „bei“.
Der neue Film kam beim Publikum sehr gut an.
Um den Zielort anzugeben, verwendet man meist „in“ + Dativ (für Städte, Länder) oder „an“ + Dativ (für Orte wie Bahnhof, Flughafen, Haltestelle).
Wir sind gestern Abend in Hamburg angekommen.
In dieser Bedeutung wird „ankommen“ immer mit der Präposition „gegen“ + Akkusativ verwendet. Es drückt oft aus, dass man keine Chance hat.
Gegen seine laute Stimme komme ich einfach nicht an.
„kommen“ und „ankommen“ haben beide mit Bewegung zu einem Ziel zu tun. „kommen“ beschreibt die Bewegung zu einem Ort oder zu einer Person allgemein. Es kann auch bedeuten, dass jemand irgendwo eintrifft. „ankommen“ betont klar den Moment, in dem man das Ziel erreicht. Darum passt „ankommen“ besonders bei Reisen, Lieferungen oder genauen Zeiten. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide oft mit einem Ziel stehen. Merke: „kommen“ sagt, dass jemand unterwegs zu einem Ort ist oder dorthin geht; „ankommen“ sagt, dass das Ziel erreicht ist.

Wegen des Wetters sind die Eltern erst spät zu Hause angekommen.
Im Wartezimmer kommt gleich die nächste Patientin dran.