wehen
Sich als Wind oder Luftstrom bewegen.
Heute weht ein starker Wind aus Westen.

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Sich als Wind oder Luftstrom bewegen.
Heute weht ein starker Wind aus Westen.

Das Subjekt des Satzes verrät die genaue Bedeutung. Ist das Subjekt „der Wind“ oder „es“, bedeutet es „blasen“. Ist es eine Fahne oder Haar, bedeutet es „flattern“. Ist es ein Duft oder Geruch, bedeutet es „sich ausbreiten“.
Der Wind weht heute sehr stark.
Wenn es um den Wind geht, kann „wehen“ unpersönlich mit „es“ als Subjekt verwendet werden. Alternativ kann auch „der Wind“ das Subjekt sein.
Mach die Fenster zu, es weht ziemlich kalt.
Wenn ein Geruch sich ausbreitet, wird oft die Herkunft mit der Präposition „aus“ oder „von“ angegeben. Das typische Muster ist: [Geruch] + wehen + [aus/von] + [Quelle].
Der Geruch von Popcorn wehte aus dem Kino.
„ziehen“ und „wehen“ können beide eine Bewegung in eine Richtung beschreiben. „ziehen“ passt hier eher zu Gruppen, die sich gemeinsam bewegen, zum Beispiel Vögel. „wehen“ benutzt man für Wind oder für Dinge, die sich im Wind bewegen, zum Beispiel eine Fahne oder Haare. Die Wörter können verwechselt werden, weil man bei beiden eine Bewegung durch die Luft sieht. Natürlich ist aber: Der Wind weht, und Vögel ziehen nach Süden.

Am Meer weht heute ein starker Wind.
Im Herbst ziehen viele Vögel in den Süden.