
wehen
Sich als Wind oder Luftstrom bewegen.
Heute weht ein starker Wind aus Westen.
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Sich als Wind oder Luftstrom bewegen.
Heute weht ein starker Wind aus Westen.

Sich im Wind bewegen oder flattern. Wird oft für Fahnen, Haare oder leichte Stoffe verwendet.
Die Fahne auf dem Schlossdach wehte im Wind.

Als Duft oder Geruch durch die Luft getragen werden.
Ein herrlicher Duft von frisch gebackenem Brot wehte aus der Bäckerei.
Das Subjekt des Satzes verrät die genaue Bedeutung. Ist das Subjekt „der Wind“ oder „es“, bedeutet es „blasen“. Ist es eine Fahne oder Haar, bedeutet es „flattern“. Ist es ein Duft oder Geruch, bedeutet es „sich ausbreiten“.
Der Wind weht heute sehr stark.
Wenn es um den Wind geht, kann „wehen“ unpersönlich mit „es“ als Subjekt verwendet werden. Alternativ kann auch „der Wind“ das Subjekt sein.
Mach die Fenster zu, es weht ziemlich kalt.
Wenn ein Geruch sich ausbreitet, wird oft die Herkunft mit der Präposition „aus“ oder „von“ angegeben. Das typische Muster ist: [Geruch] + wehen + [aus/von] + [Quelle].
Der Geruch von Popcorn wehte aus dem Kino.
Beide Wörter können bei etwas vorkommen, das sich durch die Luft bewegt. „Ziehen“ betont dabei eher den spürbaren Luftzug oder das Ausbreiten, während „wehen“ den bewegten Wind oder einen durch die Luft getragenen Duft beschreibt. Für Wind und Duft ist „wehen“ meist die naheliegende Wahl.

Vom Garten weht der Duft der Rosen bis ins offene Fenster.
Durch das offene Fenster zieht ein kalter Luftzug ins Zimmer.